Gartner- und Forrester-Prognosen

IT-Markt: Hardware trifft es am härtesten

Dr. Andreas Schaffry ist freiberuflicher IT-Fachjournalist und von 2006 bis 2015 für die CIO.de-Redaktion tätig. Die inhaltlichen Schwerpunkte seiner Berichterstattung liegen in den Bereichen ERP, Business Intelligence, CRM und SCM mit Schwerpunkt auf SAP und in der Darstellung aktueller IT-Trends wie SaaS, Cloud Computing oder Enterprise Mobility. Er schreibt insbesondere über die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen IT und Business und die damit verbundenen Transformationsprozesse in Unternehmen.

Die geringsten Einbußen erwarten die Marktforscher mit einem Umsatzrückgang von nur 1,6 Prozent im Software-Bereich. Gegenüber dem Vorjahr sinken die Umsätze von 221,9 auf 218,3 Milliarden Dollar. Zum Vergleich: Im letzten Jahr wurde im Software-Segment ein Plus von mehr als zehn Prozent erwirtschaftet.

Im IT-Service-Markt fallen die Umsätze um 5,6 Prozent auf 761 Milliarden Dollar (2008: 805,9 Milliarden Dollar) und bei den TK-Leistungen um 4,6 Prozent auf 1,85 Billionen Dollar (2008: 1,95 Billionen Dollar). Für diese beiden Bereiche haben die Marktforscher ihre Vorhersagen besonders stark nach unten korrigiert, denn dort wirke sich erst jetzt die Krise in vollem Umfang aus.

IT-Budgets in Asien und Lateinamerika wachsen zweistellig

Der Marktforscher Forrester kommt in seinem "Enterprise Global Technology Adoption Survey", für den er mehr als 1.400 IT-Leiter und IT-Verantwortliche befragte, für China, Asien sowie in Teile Lateinamerikas zu abweichenden Ergebnissen.

IT-Verantwortliche in China und Indien rechnen damit, dass ihre IT-Budgets um 19 Prozent steigen, IT-Leiter in Lateinamerika gehen von einem Budgetplus in Höhe von zwölf Prozent aus. Der starke Anstieg der IT-Budgets in diesen Ländern hängt unter anderem damit zusammen, dass die dort ansässigen Firmen massiv in Software-as-a-Service-Lösungen (SaaSSaaS) und Cloud-Computing-Projekte investieren. Alles zu SaaS auf CIO.de

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