Studie

Jeder Dritte in Deutschland nutzt Sprachassistenten

11.06.2019
Digitale Sprachassistenten erobern trotz mancher Datenschutzbedenken in Deutschland weiter den Markt.
Sprachassistenten werden mehr und mehr auch für die Konto-Abfrage oder Überweisungen genutzt.
Sprachassistenten werden mehr und mehr auch für die Konto-Abfrage oder Überweisungen genutzt.
Foto: Soze Soze - shutterstock.com

Einer Studie der Postbank zufolge nutzen bereits 32 Prozent der Menschen hierzulande Assistenten von AppleApple, GoogleGoogle und AmazonAmazon. Im Vergleich zum Vorjahr sei das ein Anstieg um zwölf Prozentpunkte, teilte die Postbank mit. Alles zu Amazon auf CIO.de Alles zu Apple auf CIO.de Alles zu Google auf CIO.de

Bei den Jüngeren im Alter unter 40 Jahren spricht demnach fast jeder Zweite (48 Prozent) mit Siri, Googles Assistant oder mit Alexa. In der Verbreitung liegt der Umfrage zufolge der Google Assistant mit 19 Prozent vorn, gefolgt von Apples Siri (15 Prozent) und Amazons Echo-Lautsprechern mit Alexa, die von acht Prozent der Befragten genutzt wird. Unter den Jüngeren (Digital Natives) hat allerdings Siri (28 Prozent) gegenüber Google Assistant (27 Prozent) die Nase knapp vorn.

Am intensivsten werden die digitalen Helfer demnach in Familien genutzt. Während 52 Prozent der Haushalte mit vier Personen und mehr mit einem Sprachassistenten leben, sind es in Drei-Personen-Haushalten noch 39 Prozent und rund 20 Prozent in Single-Haushalten. Postbank-Digital-Chef Thomas Brosch sieht vor allem in der Altersgruppe ab 50 Jahren noch viel Potenzial.

Neben der Abfrage des Wetterberichts, dem Steuern der Musikwiedergabe oder des Lichts gebe es auch ein wachsendes Interesse, Sprachassistenten etwa für die Kontoabfrage oder Überweisungen zu nutzen, erklärte Brosch. Er sei überzeugt, dass sich "die Nutzung von Finanzanwendungen über Sprachassistenten in Zukunft durchsetzen wird". (dpa/rs)

Zur Startseite