7 Tipps für Mitarbeiter

Jeder Fünfte über- oder unterfordert

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.

Mit Blick auf die Unzufriedenen warnt die DUW nun vor Burnout bei den Überforderten und Boreout bei den Unterforderten. Immerhin geben die Betroffenen an, etwas an ihrer Situation verändern zu wollen. Sie erklären, an sich selbst (22 Prozent) oder an den Rahmenbedingungen im Job (ebenfalls 22 Prozent) arbeiten zu wollen. So planen sie beispielsweise Weiterbildungsmaßnahmen oder ein Gespräch mit dem Chef.

Sieben Ratschläge für unzufriedene Mitarbeiter

Weiterbildungsforscherin Professor Ada Pellert gibt Tipps gegen Frust im Job.
Weiterbildungsforscherin Professor Ada Pellert gibt Tipps gegen Frust im Job.
Foto: D. Ausserhofer/DUW

Jeder Dritte erklärt dagegen, sich mit der Situation abgefunden zu haben. 18 Prozent der beruflich Unzufriedenen sind bereits auf der Suche nach einem neuen Arbeitsplatz.

Wer sich in seinem Job fehl am Platz fühlt, dem gibt Ada Pellert, Präsidentin der DUW, folgende sieben Tipps mit auf den Weg:

1. Eine Bestandsaufnahme vornehmen: Betroffene sollten zunächst einmal eine Liste erstellen. Inhalt sind die Ziele und Erwartungen, mit denen sie ihren jetzigen Job angetreten haben - samt einer Einschätzung, welche sich davon erfüllt haben und welche nicht.

2. Über den Tellerrand blicken: Möglicherweise gibt es innerhalb des Unternehmens Abteilungen oder Aufgabenbereiche, die interessanter sind als die jetzige Tätigkeit. Ein Wechsel könnte helfen.

3. Von außen betrachten: Freunde oder auch professionelle Coaches können bei der Selbsteinschätzung helfen. Vielleicht weiten sie den Blick auf Möglichkeiten, die beruflichen Ziele eben doch zu verwirklichen - innerhalb des jetzigen Unternehmens oder außerhalb.

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