IT-Dienstleister will deutschen Markt aufrollen

KarstadtQuelle verkauft Itellium an EDS

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.

Das Eine-Milliarde-Dollar-Abkommen umfasst IT-Dienstleistungen für die Karstadt-Kaufhäuser im gesamten Bundesgebiet sowie die internationalen Versandgeschäfte von Primondo (Quelle). EDS wird unternehmensrelevante Anwendungen für KarstadtQuelle entwickeln und warten und alle Verträge mit Drittanbietern verwalten, die die IT-Infrastruktur des Handelskonzerns betreffen. Dazu gehört auch ein Kommunikationsnetzwerk, das alle Standorte und Verkaufsstellen umspannt. Zusätzlich übernimmt EDS Verwaltung und Support von mehr als 15.000 Endgeräten wie Desktops, PDAs, Laptops und Druckern.

Während sich die Mitarbeiter von Itellium demnach also keine Sorgen machen müssen, sieht die Situation von Atos Origin anders aus. 2004 hatte KarstadtQuelle mit dem Dienstleister einen Outsourcing-Vertrag über Rechenzentren und Netzbetrieb geschlossen. Formal läuft der noch bis 2012. Nun werde man sich zusammensetzen und sehen, wie man den Vertrag "vernünftig leben kann", heißt es.

KarstadtQuelle wie EDS begreifen sich mit dem Großprojekt CORE als Vorreiter in der Branche. Im Vergleich etwa zum Verarbeitenden Gewerbe habe der HandelHandel erheblichen Aufholbedarf in Sachen IT-Outsourcing. Dass gerade den deutschen Händlern gerne nachgesagt wird, Jammern gehöre zum Geschäft, schreckt Hagen Rickmann nicht. "In Deutschland ist doch gerade Aufbruchstimmung", sagt er. Top-Firmen der Branche Handel

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