Meldepflicht für Lohn- und Gehaltsdaten

Kaum jemand kennt ELENA

Johannes Klostermeier ist ein freier Journalist aus Berlin. Zu seinen Spezialgebieten zählen unter anderem die Bereiche Public IT, Telekommunikation und Social Media. Auf cio.de schreibt er über CIO Auf- und Aussteiger.

Bei ELENA gibt es noch massiven Aufklärungsbedarf

Datenschützer kritisieren ELENA.
Datenschützer kritisieren ELENA.
Foto: Flickr/rpongsaj

„Die Ergebnisse der repräsentativen Umfrage zeigen, dass sich ein Großteil der Unternehmen und Mitarbeiter noch nicht ausreichend mit dem Thema ELENA beschäftigt hat“, kommentierte Peter Dewald, Geschäftsführer der Sage Software. So sei die Mehrzahl der abhängig Beschäftigten in Deutschland bislang nicht von ihren Arbeitgebern über die Weitergabe ihrer Daten informiert worden.

„Dies sowie die Tatsache, dass vier von zehn Beschäftigten überhaupt noch nichts von dem Gesetz gehört haben, zeigt, dass es hier noch massiven Aufklärungsbedarf gibt“. Dabei will auch Sage helfen: Was das ELENA-Verfahrensgesetz vor allem für mittelständische Unternehmen bedeutet und wie sie sich und ihre Mitarbeiter besser darauf vorbereiten können, zeigt das Softwarehaus auf einem Informationsportal.

Die Forschungsgruppe Wahlen Telefonfeld GmbH hat die 1005 Interviews in der Zeit vom 10. bis 17. März 2010 durchgeführt. Darin wurden 492 Bürger, die abhängig beschäftigt sind, zum Thema ELENA befragt. Die Umfrage ist repräsentativ für die wahlberechtigte Bevölkerung Deutschlands. Die Ergebnisse können von Interessierten im Detail unter www.sage.de/studien abgerufen werden (PDF).

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