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Verbraucher gegen Technik-Spielzeug

Kein iPad für die Bankberatung

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Nur eine Minderheit der Deutschen befürwortet Wertpapierberatung per iPad oder iPhone. Bei Bankgeschäften sind die Bürger laut IMWF-Umfrage konservativ.
Wertpapierberatung per iPad? Insgesamt 95 Prozent der Deutschen sagen "nein".
Wertpapierberatung per iPad? Insgesamt 95 Prozent der Deutschen sagen "nein".
Foto: FOCUS Online

Bargeld an der Tankstelle, Wertpapierberatung per iPadiPad - BankenBanken tun einiges, um sich als moderne Dienstleister zu präsentieren. Doch die meisten deutschen Verbraucher wollen das gar nicht. Das legt zumindest die Studie "Geschäftspotenziale im Bankenvertrieb" nahe, für die das Hamburger IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung gut 2000 Bundesbürger befragt hat. Alles zu iPad auf CIO.de Top-Firmen der Branche Banken

Grob gesagt stuft das IMWF drei Viertel der Bankkunden als Gegner neuer Vertriebswege und Geschäftsmodelle ein. Die höchste Zustimmung erreicht noch das Angebot, Wertpapierhandel und Depotverwaltung über Online-Banken abzuwickeln. 23 Prozent der Befragten praktizieren das derzeit. Immerhin knapp jeder Dritte könnte es sich künftig vorstellen.

Danach wird es dünn: Nur 14 Prozent heben Bargeld an der Tankstelle ab. Etwa zehn Prozent mehr schließen es für die Zukunft nicht grundsätzlich aus.

Neuere Apple-Spielzeuge wie iPhoneiPhone und iPad wollen die Befragten nicht für Bereiche wie Wertpapierberatung einsetzen. Nur drei Prozent nutzen diese Möglichkeit, und nur fünf Prozent können es sich grundsätzlich vorstellen. Alles zu iPhone auf CIO.de

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