Strategien


Interne IT-Services

Keine Ahnung von Anwenderzufriedenheit

27.12.2010
Von Alexander Galdy
Ob ihre Online-Services Nutzer-Erwartungen erfüllen, können deutsche Firmen kaum einschätzen. Laut CA-Umfrage haben 78 Prozent keine Service-Assurance-Lösung.
Viele deutsche Firmen haben noch keine Service-Assurance-Lösung implementiert.
Viele deutsche Firmen haben noch keine Service-Assurance-Lösung implementiert.
Foto: CA

78 Prozent der Firmen haben noch keine Service-Assurance-Lösungen implementiert. Der europäische Durchschnitt liegt zehn Prozent niedriger. Das ist das Ergebnis der Studie „Service Assurance: Accelerating Growth Through an Exceptional Customer Experience“ des Lösungsanbieters CA Technologies. Dafür wurden 400 Business- und IT-Entscheidungsträger aus acht europäischen Ländern befragt.

Weil die meisten Unternehmen keine Service-Assurance-Lösungen implementiert haben, können sie keine End-User-Experience, Transaktionen und Anwendungen mit den vorhandenen Systemen sowie der unterstützenden Netzinfrastruktur miteinander verknüpfen.

Die überwiegende Mehrheit der Unternehmen ist nicht davon überzeugt, dass ihre Online-Services die Kundenerwartungen voll erfüllen.
Die überwiegende Mehrheit der Unternehmen ist nicht davon überzeugt, dass ihre Online-Services die Kundenerwartungen voll erfüllen.
Foto: CA

Nur drei Prozent der Befragten sind „sehr zuversichtlich“, dass ihre Online-Services die Erwartungen der User erfüllen. Allerdings finden fast drei Viertel der Befragten die Überwachung der Zufriedenheit der End-User wichtiger denn je. Doch darüber, wie Online-Services während einer Umstellung auf Cloud ComputingCloud Computing aufrecht erhalten werden können, scheinen sich nur wenige Unternehmen Gedanken zu machen. Etwa ein Viertel geht Probleme erst dann an, wenn sie auftreten. Alles zu Cloud Computing auf CIO.de

Laut der Studie sind die Firmen mit dieser Strategie und wegen der fehlenden Transparenz bei User-Funktionalitäten nicht in der Lage, eine prognostizierbare Kundenerfahrung zu gewährleisten. Ein weiteres Problem ist, dass Unternehmen auf diese Weise keine neuen Applikationen und Services effizient und produktiv bereitstellen können. Sie verwalten ihre IT nicht proaktiv sondern reaktiv.

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