Projekte


Mehr als ein Drittel wollen Patientenakten digitalisieren

Kliniken verarzten Medizinerstreik mit IT

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Deutsche Klinikleitungen rechnen mit höheren Personalkosten bei den Ärzten und wollen ihre Verwaltung straffen, um das wenigstens teilweise auszugleichen. So sollen Akten digitalisiert oder die Vernetzung mit Kostenträgern verstärkt werden. Das meldet der Anbieter SER Healthcare Solutions in einer Kurzumfrage.

Mit 80 Prozent geht eine große Mehrheit der Klinik-Manager davon aus, dass für Ärzte künftig höhere Personalkosten anfallen, die an anderer Stelle kompensiert werden müssen. Deshalb verschreiben sich viele Befragte eine Modernisierung der Verwaltung: 36 Prozent wollen digitale Patientenakten (EPA) einführen, weitere 27 auch digitale Verwaltungsakten.

Mit 31 Prozent gibt knapp jeder Dritte an, die so genannten klinischen Pfade für die interdisziplinäre Organisation durch automatisierte, elektronische Prozesse modernisieren zu wollen. 34 Prozent sehen das Rezept zur Kostensenkung in einer stärkeren Vernetzung mit Krankenkassen, Kostenträgern und anderen Partnern interner Gesundheitsnetze.

46 Prozent planen, die Verwaltung insgesamt zu verschlanken.

SER Healthcare Solutions hat die Befragung mit mehr als 100 Klinikleitungen gesprochen.

Zur Startseite