Mitarbeiterführung

Krise macht CIOs zu besseren Menschen

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Was CIOs auslagern.
Was CIOs auslagern.

Technik-Themen folgen mit deutlichem Abstand erst auf den Plätzen drei und vier. 40 Prozent der Befragten kreuzen "Managen und Priorisieren des IT Projekt-Portfolios" an und 28 Prozent die Planung der künftigen IT-Architektur und Infrastruktur.

Trotz all der Diskussion über Kommunikation und Führungskompetenz: Als ihr aktuelles Hauptanliegen sieht eine große Mehrheit von 84 Prozent der Studienteilnehmer Kostensenken. Danach kommt lange nichts. Noch nicht einmal jeder Zweite (46 Prozent) nennt Kollaborations-Werkzeuge als weiteres Thema. Mit 44 Prozent folgt der Punkt Innovation auf Platz drei.

Kollaboration mit Zulieferern optimieren

Bei Kollaboration haben die Studienautoren nachgehakt. Ergebnis: Zulieferer stehen eindeutig im Zentrum der Zusammenarbeit (54 Prozent der Nennungen). Nur 29 Prozent der Befragten nennen Kunden. Immerhin mehr als jeder Fünfte (22 Prozent) lehnt Kollaboration jedoch ab.

Auf die Frage, was Zusammenarbeit erschwert, verweisen die meisten Befragten auf räumlich getrennte Teams (22 Prozent). Fast ebenso viele (21 Prozent) beklagen unterschiedliche Vorstellungen von Kollaboration. Und 15 Prozent geben an, die Mitarbeiter wollten nicht.

Da zeichnet sich ein Konflikt ab. Denn die IT-Entscheider halten Zusammenarbeit für eine der wesentlichen Stützen ihrer künftigen Strategie. Konkret: 34 Prozent der Befragten wollen neue Prozesse etablieren, um das Unternehmen effizienter und kostengünstiger zu machen. 24 Prozent suchen nach neuen Wegen der Zusammenarbeit innerhalb des Unternehmens, 23 Prozent nach neuen Wegen der Kollaboration mit Kunden.

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