Wichtigste Funktionen

Kriterien für Projektmanagement-Software



Hartmut Lüerßen ist Partner der Lünendonk GmbH. Die Marktanalyse- und Beratungsschwerpunkte von Hartmut Lüerßen sind Digitalisierung, Trends in der IT-Beratung sowie IT-Service, Engineering Services und Personaldienstleistungen.

Die wichtigsten Auswahlkriterien für Tools

Wichtigste Herausforderungen im Zusammenhang mit der Finanz- und Projekt-Steuerung in den nächsten 2 Jahren.
Wichtigste Herausforderungen im Zusammenhang mit der Finanz- und Projekt-Steuerung in den nächsten 2 Jahren.
Foto: Lünendonk

An oberster Stelle der Auswahlkriterien steht die "Effizienz" der Software mit einer durchschnittlichen Bewertung von 1,82. Diese hohe Gewichtung verwundert nicht angesichts der Vielfalt der parallel genutzten Lösungen und des naheliegenden hohen manuellen Aufwands bei der Dateneingabe, KonsolidierungKonsolidierung und Auswertung. Alles zu Konsolidierung auf CIO.de

Gleichauf in der Bewertung mit durchschnittlich 1,98 werden an zweiter Stelle die Themen "Funktionsumfang", "Preis-Leistungs-Verhältnis" sowie "Benutzerfreundlichkeit (intuitive Bedienung)" genannt. Hier wird der Wunsch deutlich, mehr Funktionen und Aufgaben mit einer Lösung abzudecken, sowie insgesamt ein gutes "Preis-/ Leistungsverhältnis" einzukaufen. Rückschlüsse, inwieweit dabei auch bereits Folgekosten durch nachträgliche Änderungen in den Applikationen berücksichtigt werden, sind auf Basis der genannten Auswahlkriterien nicht möglich.

Es darf jedoch aufgrund der hohen internen Umsetzungsquote von Änderungen vermutet werden, dass die Umsetzungskosten von Änderungen nach der Implementierung bisher nicht genauer erfasst werden und daher nicht in vollem Umfang in die Gewichtung der Auswahlkriterien einfließen.

Der Aspekt der Benutzerfreundlichkeit hat großen Anteil daran, wie schnell die Mitarbeiter in den kaufmännischen Abteilungen der IT-Beratungs- und Systemintegrations-Unternehmen eine hohe Produktivität beim Umgang mit der Lösung erreichen, und sorgt bei positiver Bewertung durch die Mitarbeiter für einen zusätzlichen Produktivitätsfaktor durch hohe Benutzerzufriedenheit. Mit der Vorstellung des iPhones hat die Benutzerfreundlichkeit eine völlig neue Bedeutung gewonnen.

Folgen der Consumerisation

In der Folge schwappen steigende Erwartungshaltungen seitens der Anwender aus dem Konsumentenbereich zurück in die Unternehmen. Dieser Effekt wird als Consumerisation der IT bezeichnet und beschreibt den Effekt, dass der Konsumentenmarkt inzwischen viel schnellere Innovationszyklen aufweist und damit zum Treiber von Veränderungen in der IT- und Anwendungslandschaft der Unternehmen wird.

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