Great Place to Work 2018

LAN-Party, Sabbatical, Safari - was die besten Arbeitgeber bieten

Karriere in der IT ist ihr Leib- und Magenthema - und das seit 20 Jahren. Langweilig? Nein, sie entdeckt immer neue Facetten in der IT-Arbeitswelt und im eigenen Job. Sie recherchiert, schreibt, redigiert, moderiert, plant und organisiert.
Mitarbeiter suchen, finden und an das Unternehmen zu binden bleibt die größte Herausforderung für Unternehmen in der ITK. Die ausgezeichneten Arbeitgeber in der Größenklasse 101 bis 500 Mitarbeiter überlassen hier nichts dem Zufall.

Die IT-Beratung MaibornWolff hat zum sechsten Mal in Folge den ersten Platz in ihrer Größenklasse errungen, obwohl die Münchner allein im zurückliegenden Jahr um 140 auf nunmehr 380 Mitarbeiter gewachsen sind. Ein Geheimnis dieses Erfolgs liegt darin, dass Geschäftsführer Volker Maiborn und sein Führungsteam Arbeitskultur als perpetuum mobile begreifen: "Ein Great-Place-to-Work zu bleiben ist wie Rad fahren: Bleibt man stehen, fällt man um." (Firmenporträt MaibornWolff) Dementsprechend drehen die Münchner Jahr für Jahr an einer anderen Schraube, damit möglichst viele Mitarbeiter zufrieden bleiben.

Die meisten der ausgezeichneten Arbeitgeber, die sich auf den folgenden Seiten präsentieren, wissen: Schon in der sorgfältigen Auswahl der Bewerber liegt der Keim für eine erfolgreiche Personalpolitik mit einer möglichst niedrigen Fluktuationsrate. Zuallererst gilt es, sich authentisch zu präsentieren, so lässt etwa die viadee IT-Unternehmensberatung aus Münster sechs Mitarbeiter in Videos erzählen, warum sie hier arbeiten (Firmenporträt viadee).

Zu einer LAN-Party lädt die IT-Beratung mindsquare 250 Studenten ein.
Zu einer LAN-Party lädt die IT-Beratung mindsquare 250 Studenten ein.
Foto: mindsquare GmbH

Für Studenten veranstalten IT-Dienstleister wie mindsquare WLAN-Parties (Firmenporträt mindsquare), um auch den Spaß an der Technik zu vermitteln. Acando aus Hamburg untersucht in Workshops mit Studenten die Einsatzmöglichkeiten für die Microsoft-Hololens-Brille (Firmenporträt Acando). Spieleentwickler von Ubisoft Blue Byte gehen an Hochschulen und begleiten Studenten als Mentoren (Firmenporträt Ubisoft Blue Byte).

Programmieren im Duett

Damit auch die richtigen Kandidaten ausgewählt werden, schickt jambit aus München Mitarbeiter, die vorher entsprechend geschult werden, in die Gesprächsrunden (Firmenporträt jambit). IT-Dienstleister iteratec, bei Great Place to Work auch als Systemhaus mit den zufriedens­ten Mitarbeitern geehrt, geht einen Schritt weiter und lässt die Bewerber im Duett programmieren. So können die Bewerber beim Pair Programming ihre Teamfähigkeit beweisen und lernen eine in der agilen Softwareentwicklung ver­breitete Arbeitsmethode kennen (Firmenporträt iteratec).

Auf die sorgfältige Auswahl der Bewerber folgt ein großes Willkommen für die neuen Mitarbeiter. Einen Tag nimmt USU aus Mög­lingen Zeit, um die Einsteiger zu begrüßen und das Unternehmen vorzustellen. (Firmenporträt USU). Shopware aus Schöppingen führt die Auszubildenden an zwei Tagen, mitunter auch spielerisch mit einer Schnitzeljagd und einem Beachvolleyballturnier, an ihren ersten Arbeitsplatz heran (Firmenporträt shopware).

Was Unternehmen für ihre Mitarbeiter tun

Im Dreiklang Suchen, Finden und Binden der Mitarbeiter ist Letzeres oft ein Knackpunkt. Aber auch hier lassen sich die besten Arbeitgeber einiges einfallen:

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