40 Prozent Wachstum für Open-Source-Dienstleistungen

Linux legt auf Kosten von Unix zu

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.

Mit einem besonders deutlichen Wachstum bei Linux und Open SourceOpen Source rechnet Analyst Mrksa in den Bereichen Ausbildungsmaßnahmen der Anwendungsbetreuung, Installation und Konfiguration sowie Administration der operativen Open-Source-Systeme. Alles zu Open Source auf CIO.de

Die Autoren der Studie wollten wissen, wie sich die Anbieter schlagen. Demnach dürften Novell/Suse, Red Hat und IBMIBM ihre Führung als Open-Source-Service-Anbieter halten. Auch Oracle, HP und Sun gelten als namhafte Linux-Service-Provider. Alles zu IBM auf CIO.de

Dazu Denis Mrksa: "Allerdings unterscheiden sich die Anbieterprogramme in den Benefits und der aktiven Unterstützung für Partner zum Teil deutlich." Der Vergleich sei daher aus Partnersicht unbedingt angeraten.

Deutsche Finanziers nicht überzeugt

Bei allem Potenzial – die Untersuchung zeigt auch Hemmnisse für Linux auf. Weil zum Beispiel Konstruktions-Software für die IndustrieIndustrie oder auch spezielle Finanz-Applikationen fehlen, gibt es für treibende Branchen nicht ausreichend linuxfähige Anwendungen. Dass Linux bestehende Windows-Clients ersetzen kann, glauben derzeit nur 15 Prozent der Befragten. Top-Firmen der Branche Industrie

Ein weiterer Punkt: Deutsche Finanziers sind von der Wirtschaftlichkeit und den Vertriebs-Strategien der auf Open-Source-Software basierten Geschäftsmodelle schwer zu überzeugen. In den USA dagegen gibt es deutlich mehr Venture Capital finanzierte Unternehmen im Open-Source-Umfeld.

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