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Firmenweite Datenarchitektur

Lowell führt Analytics-Plattform ein

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Das Inkasso-Unternehmen Lowell ersetzt seine heterogene IT-Landschaft durch eine übergreifende Datenarchitektur.
Lowell zielt auf durchgängige Digitalisierung ab.
Lowell zielt auf durchgängige Digitalisierung ab.
Foto: Lowell Financial Services GmbH

Die IT-Systeme der Lowell Financial Services aus Essen hielten mit dem Firmenwachstum nicht Schritt. Der Spezialist für Inkasso und Forderungs-Management entschied sich zur KonsolidierungKonsolidierung und startete ein Programm namens cNext. Ziel ist die durchgängige DigitalisierungDigitalisierung der Essener Firma. Zunächst führte Lowell eine neue Analytics-Plattform ein. Als Dienstleister begleitete Adesso das Projekt, für das eine Laufzeit von vier Monaten vereinbart wurde. Alles zu Digitalisierung auf CIO.de Alles zu Konsolidierung auf CIO.de

Lowell brauchte eine einheitliche und systemübergreifenden Lösung für Datenprodukte und -auswertungen. Kunde und Dienstleister starteten mit gemeinsamen Workshops, die Pandemie-bedingt virtuell abliefen. Die Partner beschäftigten sich zunächst mit der funktionalen Architektur, erarbeiteten dann Technologie-Vorschläge, beleuchteten die Organisation und schließlich die technische Umsetzung des Proof of Concepts (PoC).

Die neue Lösung ist Cloud-basiert

Als Use Case für den PoC wählte Lowell das Mandanten-Onboarding. Dabei kauft das Unternehmen offene Forderungen von Banken oder Fitnessstudios und wickelt die Inkassovorgänge ab. Lowell verwendet dabei Daten der neuen Mandanten, die allerdings in schwankender Datentiefe und -breite sowie in unterschiedlichen Formaten vorliegen. Der jetzt eingeführte Ansatz basiert auf einer funktionalen Architektur und darauf aufsetzenden Microservices. Damit kann Lowell einzelne Funktionalitäten ausgliedern und für jeden separaten Teil eine Lösung im Sinn der individuellen Anforderung nutzen. Die Lösung ist Cloud-basiert und nutzt die Plattform Microsoft Azure.

Das Unternehmen kann Datenquellen wie E-Mails, Social Media Feeds oder getrackte Website-Besuche auswerten. Das unterstützt die Klassifizierung von Konsumenten und Portfolien. Aktuelle Daten zu einzelnen Konsumenten sind für Lowell nun schnell verfügbar.

Die Lowell Financial Services GmbH bezeichnet sich als führenden europäischen Anbieter im Forderungs-Management. Das Unternehmen aus Essen entwickelt für seine Kunden Lösungen beim Umgang mit offenen Forderungen und beschäftigt mehr als 4.000 Mitarbeiter.

Lowell Financial Services GmbH | Konsolidierung
Branche: Inkasso und Forderungsmanagement
Projekt: Einführung eines übergreifenden Daten-Managements
Projektlaufzeit: vier Monate
Grundlage: Microsoft Azure
Dienstleister: Adesso

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