Strategien


Mehr Produktivität

McKinsey: Vorteile von Social Media überwiegen

Andrea König ist PR-Beraterin bei Mann beißt Hund - Agentur für Kommunikation GmbH und freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.

Wie stark Unternehmen vom Einsatz sozialer Medien profitieren, hängt auch von der Branche und dem Profil der Beschäftigten ab. Branchenübergreifend gilt: Befinden sich viele Wissensarbeiter im Unternehmen, kann die Produktivität durch eine schnellere interne Kommunikation und reibungslosere Zusammenarbeit massiv gesteigert werden. Ist für den Unternehmenserfolg die Beziehung zum Konsumenten besonders wichtig, können Firmen enorm davon profitieren, in sozialen Netzwerken in einen Dialog mit ihren Kunden zu treten und mit Hilfe von Social Media-Monitorings zu verfolgen, was in sozialen Netzwerken über eine Marke gesprochen wird.

Hierarchien in Unternehmen abbauen

Doch der Einsatz sozialer Technologien ist zum Scheitern verurteilt, wenn er nicht zur Unternehmenskultur passt. Unternehmen müssten sich öffnen, Hierarchien abbauen und eine Vertrauenskultur schaffen, so der Rat von McKinsey. Denn die durchdachtesten Tools sind wertlos, wenn Angestellte sie nicht nutzen. Zum Beispiel aus Angst davor, ihre Meinung mit anderen Mitarbeitern zu teilen. Die große Herausforderung liegt nicht darin, soziale Medien im Unternehmen einzuführen sondern die richtigen Bedingungen zu schaffen, damit die Belegschaft diese Technologien auch annimmt.

Das McKinsey Global Institute - eine in den Neunzigerjahren gegründete interne Forschungseinrichtung des Beratungsunternehmens McKinsey - hat den Report unter dem Titel "The social economy: Unlocking value and productivity through social technologies" veröffentlicht. Am Report beteiligt waren Michael Chui, James Manyika, Jacques Bughin, Richard Dobbs, Charles Roxburgh, Hugo Sarrazin, Geoffrey Sands und Magdalena Westergren.

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