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Banken und Mobile Services-Anbieter müssen sich zusammensetzen

Mobile Banking zwischen großem Profit und großen Problemen

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Von Null auf sechs Milliarden in nur vier Jahren - die Analysten von Juniper sagen Banken und Mobilfunkbetreibern jede Menge Umsatz voraus, wenn sie Mobile Banking voranbringen. Und wenn sie sich einigen, wem der Kunde dann eigentlich gehört. Denn mit dem Profit wachsen die Probleme.

In seiner Prognose nimmt Juniper das Jahr 2007 als Ausgangs- und 2011 als Endpunkt. Demnach erreichen mobile Finanz-Transaktionen 2011 ein Volumen von fast sechs Milliarden US-Dollar, wovon der Löwenanteil auf Fernost und China entfällt.

Juniper listet die Treiber und Hemmschuhe bei diesem Rennen auf. Dazu sind bei den Treibern an erster Stelle die Kundenwünsche zu nennen. Dies gilt offenbar auch für Deutschland, hatte doch die TU Hamburg-Harburg schon vor rund einem Jahr in einer Studie herausgefunden, dass jeder Dritte der Altersklasse 31 bis 40 Jahre die Bank wechseln würde, wenn ihm keine mobilen Dienste angeboten werden.

Nicht zuletzt wollen die BankenBanken per Mobile Banking aber auch Geld sparen. In einigen Köpfen spukt schon die Vorstellung herum, teure physische Selbstbedienungs-Terminals ablösen zu können. Top-Firmen der Branche Banken

Im Wesentlichen belaufen sich die Argumente auf eher weiche, schwer messbare Faktoren wie Steigerung des Markenwertes, Verstärkung der Kundenbindung oder die Möglichkeit zu ausgefeilten, zielgruppenspezifischen Marketing-Aktionen.