iPhone-Nutzer ganz vorne

Mobiles Internet ist kein Selbstläufer

Thomas Pelkmann ist freier Journalist in Köln.

Am weitesten verbreitet bei Deutschlands Handysurfern sind Geräte mit WAP-Browser (36 Prozent), gefolgt von Business-Handys wie BlackBerrys, die vor allem auf E-Mail-Empfang ausgelegt sind (22 Prozent), und von SmartphonesSmartphones mit Touchscreen (neun Prozent). Knapp zwei Prozent der Befragten besitzen ein iPhone. Besonders beliebt ist es offensichtlich bei den 40- bis 49-Jährigen: 30 Prozent aller iPhone-Besitzer gehören zu dieser Altersgruppe. Alles zu Smartphones auf CIO.de

Die meisten Menschen nutzen ihr Handy noch immer zum Telefonieren und für SMS

Überraschenderweise nutzen die meisten Anwender ihr Telefon tatsächlich zum Telefonieren. Die Zahlen liegen abhängig vom Gerätetyp zwischen 95 und 99 Prozent. Fast ebenso hoch sind die Nutzerzahlen beim SMS. Sie liegen zwischen 77 und 88 Prozent. Interessant sind aber auch die Abweichungen: So nutzen iPhone-Anwender den mobilen Internet-Zugang zu 77 Prozent, während die Zahl bei den Nicht-Smartphone-Nutzern nur bei 19 Prozent liegt. Über einen Hotspot surfen zudem 57 Prozent der iPhoner und gerade einmal drei Prozent der Benutzer "normaler" Handys.

Keine Überraschung bieten dagegen die beliebtesten Anwendungen im mobilen Internet. Hier liegen das Abrufen von E-Mails, Wegbeschreibungen, Wettervorhersagen und Nachrichten deutlich vorne. Sieht man von dem einen Prozent der Befragten ab, die nicht wissen, was sie in den vergangenen zwölf Monaten im Internet gemacht haben, liegen auf den hinteren Plätzen das mobile Bloggen, Wertpapier-Börsengeschäfte und der Download von Fitness- und Gesundheitsprogrammen.

Die Nutzer des mobilen Internets machen kaum Gebrauch von den Möglichkeiten, bei denen es seine Stärke ausspielen kann, kritisiert Accenture dieses eher traditionelle Nutzungsverhalten. Und selbst wenn besonders die junge Zielgruppe neuen Anwendungen gegenüber aufgeschlossen ist, heißt das zunächst einmal wenig. Die meisten Anwender machen nichts anderes, als ihr Verhalten aus dem stationären aufs mobile Web zu übertragen.

Anders ist das bei den Benutzern des iPhoneiPhone: Bei ihnen ist die positive Einstellung gegenüber neuen Anwendungen überdurchschnittlich ausgeprägt. "Hier", kommentiert Accenture, "zeigt sich der Einfluss einer spezifischen Nutzeroberfläche, eines breiten Applikationsangebots sowie einer internetaffinen Gebührenstruktur mit integrierten Datenpaketen". Alles zu iPhone auf CIO.de

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