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Plan der Deutschen Bank

Norisbank arbeitet künftig als Direktbank

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Die Deutsche Bank-Tochter Norisbank wird künftig als reine Direktbank über das Internet arbeiten. Das berichtet die Financial Times Deutschland.
Eine Filiale der Norisbank - laut Presseberichten soll es sie nicht mehr lange geben.
Eine Filiale der Norisbank - laut Presseberichten soll es sie nicht mehr lange geben.
Foto: Norisbank

Die leuchtend orange-roten Filialen der Norisbank, Leipzig, werden ihre Pforten schließen. Das Institut, eine Tochter der Deutschen Bank, soll künftig als Internet-Institut arbeiten. Das schreibt zumindest die Financial Times Deutschland.

Derzeit sind in rund 100 Filialen etwa 400 Angestellte tätig. Wie es heißt, wechseln sie in die Geschäftsstellen einer anderen Deutsche Bank-Tochter, nämlich der Postbank. Entlassen werden solle niemand.

Hintergrund ist der Umbau der Privatkunden-Sparte der Deutschen Bank. Diese zählt insgesamt etwa 24 Millionen Kunden. Etwa 650.000 Kunden sind bei der Norisbank.

Die Deutsche Bank hatte die Norisbank im Sommer 2006 von der DZ Bank gekauft. Der Preis wird mit 420 Millionen Euro angegeben.

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