Microsoft nimmt Kampf mit Google auf

Office 2010: Die wichtigsten Neuerungen

Thomas Pelkmann ist freier Journalist in Köln.

Word 2010

Der Textverarbeitung Word spendiert Microsoft ein neues Datei-Menü, das die klassischen Funktionen für Öffnen und Speichern bereitstellt. Beim Klicken auf das Symbol erscheint jetzt eine ganzseitige Oberfläche. Der Vorteil: Die Druck-Parameter sind auf einen Blick ersichtlich, und rechts daneben erscheint die Vorschau.

Einzelne Seiten von Dokumenten lassen sich nun auch in einer Thumbnail-Ansicht in der linken Spalte anschauen. Diese "Navigation Pane" gab es bislang nur für die Folien in Powerpoint. Zudem zeigt diese neue Word-Ansicht bei der Suche an, auf welchen Seiten das Programm fündig geworden ist. Das funktioniert nach Microsoft-Angaben nicht nur bei .DOCX-Dateien, sondern auch bei .DOC-, TXT- und RTF-Files.

Eine "Share"-Funktion, die auch andere Office-Werkzeuge bieten, dient dazu, Dateien als PDF zu speichern; sie lassen sich darüber auch in eine Sharepoint-Umgebung sowie im kostenlosen Online-Dienst "Workplace" speichern. Für Copy & Paste gibt es nun ein neues Kontextmenü: Über die rechte Maustaste erhält der Schreiber die Möglichkeit, Inhalte formatiert oder unformatiert an der Cursor-Position einzufügen. Eine Vorschau präsentiert das zu erwartende Ergebnis der Aktion.

Excel 2010

Neue Funktionen erleichtern es dem Konzern zufolge in Excel, Pivot-Tabellen anzulegen beziehungsweise zu verändern, ohne dabei die Übersicht zu verlieren. Pivot-Tabellen ermöglichen dem Nutzer das Gruppieren von Feldern, um schnell neue Ansichten auf Datenbestände zu erzeugen.

Sogenannte Sparklines machen es möglich, kleine Diagramme in Zellen darzustellen: So kann demnächst neben einer Zahl in der Nachbarzelle beispielsweise eine Liniengrafik auftauchen, die das Ergebnis der Zelle visualisiert. Über eine Sharepoint-Installation können Firmen mit Excel 2010 umfangreiche Auswertungen im Internet bereitstellen.

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