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Outsourcing der Dritten Generation

General Motors hat die größte IT-Auschreibung der Industriegeschichte abgeschlossen. Der Autokonzern GM will die IT stärker Prozess-orientiert ausrichten.

Im Februar endete nach 18 Monaten Laufzeit die größte IT-Ausschreibung in der Industriegeschichte. General Motors (GM) vergab die Etats für die Systemintegration neu. Mit der Neuvergabe hat GM einen weiteren Schritt auf dem Weg zum OutsourcingOutsourcing der Dritten Generation gemacht, wie es der Autokonzern nennt. Analysten sehen darin das Ende der Geschichte der Mega-Abschlüsse. Alles zu Outsourcing auf CIO.de

Outsourcing-Verträge der Dritten Generation zeichnen sich durch eine Multivendor-Strategie, kürzere Laufzeiten und die Hinzunahme von Offshore-Dienstleistern aus. GM hat die IT, wie sie jetzt ausgeschrieben war, fast ausschließlich bei EDS gekauft. Nachdem der Konzern die 100-prozentige IT-Tochter 1996 in die Selbstständigkeit entlassen hatte, erhielt EDS mit dem "Master Service Agreement“ fast den kompletten IT-Etat von GM. Nur wenige andere Anbieter kamen mit gering dotierten Verträgen in den vergangenen zehn Jahren zum Zuge.

Das Ziel der Neuausschreibung war: Kosten sparen und die lokalen dezentralen Prozesse und Technologien durch globale Lösungen ersetzen, um den Konzern-IT flexibler zu machen. Denn historisch kommt GM aus einer dezentralen Welt, aufgeteilt nach Marken und Regionen.

Geholfen hat GM bei der Ausschreibung die vor zwei Jahren begonnene Prozessausrichtung nach ITILITIL (Information Technology Infrastructure Library). Mit der ITIL-Basis will GM laut Forrester-Analyst Robert McNeill zwei Ziele erreichen: Alles zu ITIL auf CIO.de

  1. Angebote verschiedener Anbieter besser vergleichen und benchmarken.

  2. Provider schneller bei schlechten Leistungen auswechseln.

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