Drucker-Zentralisierung scheitert

Papierloses Büro bleibt Mythos

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Privates Druckverhalten über verschiedene Altersgruppen.
Privates Druckverhalten über verschiedene Altersgruppen.
Foto: Dokulife/Brother

Insgesamt stellen die Studienautoren fest, dass das Thema Drucker/Druckinfrastruktur nach wie vor kaum strategisch angegangen wird. Managed Print Services (MPS) seien "noch nicht flächendeckend" verbreitet, wie Dokulife schreibt.

Die Wünsche an Drucker/Druckinfrastruktur sind denn auch einfach: Geringe Kosten und geringe Störanfälligkeit stehen ganz oben auf der Liste. Außerdem sollen die Geräte leicht zu administrieren und einfach zu warten sein. Das Thema Datenstrom-Verschlüsselung spielt dagegen kaum eine Rolle.

Auf die Frage nach den gewünschten Umwelt-Geräteeigenschaften nennen die Befragten in erster Linie Geräusch- und Emissionsarmut. Es folgen Umweltzertifikate (wie Blauer Engel oder Energy Star) und die Möglichkeit, Kartuschen kostenlos zurückgeben zu können.

Ein weiteres Ergebnis der Studie bezieht sich auf die Vision eines Büros, das sich immer weiter digitalisiert und mit immer weniger Papier auskommt. Glaubt man den Zahlen von Dokulife, wird es vorerst bei einer Vision bleiben.

Bedarf an Bürokommunikationspapier sinkt nicht

Konkret: Nur jeder Fünfte (20 Prozent) erwartet, dass der Bedarf an Bürokommunikationspapier in Zukunft sinkt. Dagegen erklären 42 Prozent, er werde "leicht" steigen. Weitere fünf Prozent rechnen sogar mit einem stark steigenden Bedarf. 31 Prozent glauben, dass der Papierverbrauch sich nicht verändert.

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