Projekte


Digital-Projekt "Second Skin"

Porsche startet Online-Plattform für Fahrzeugfolien

Johannes Klostermeier ist ein freier Journalist aus Berlin. Zu seinen Spezialgebieten zählen unter anderem die Bereiche Public IT, Telekommunikation und Social Media. Auf cio.de schreibt er über CIO Auf- und Aussteiger.
Autobesitzer können künftig selbständig Folien entwerfen, um ihrem Porsche ein individuelles Aussehen zu geben.
Porsche Digital startet eine Online-Plattform für Fahrzeugfolierungen.
Porsche Digital startet eine Online-Plattform für Fahrzeugfolierungen.
Foto: Porsche

Die Tochtergesellschaft des Autobauers, PorschePorsche Digital, hat mit "Second Skin" einen eigenen Online-Konfigurator entwickelt, mit dem Kunden künftig ihre Fahrzeuge nach eigenen Vorstellungen mit Folien versehen können. Top-500-Firmenprofil für Porsche

Das Angebot "Second Skin" ist seit Juli im Web verfügbar. Die Kunden sollen damit alle aktuellen Porsche-Modelle und auch Fahrzeuge anderer Automobil-Marken folieren können. Preislich startet das Angebot bei rund 4.000 Euro.

Bislang unveröffentlichte Porsche-Farben

Neben Designs aus dem Motorsport lassen sich online auch durch Mode und Kunst inspirierte Entwürfe realisieren, teilte der Autohersteller mit. Auch könne man originale und bislang unveröffentlichte Porsche-Farben auswählen. Die Plattform arbeite dafür mit Künstlern, Designstudios, Folierungs-Anbietern und Herstellern von Vinyl-Farben zusammen.

"Weil es sich im Folierungs-Segment um einen sehr fragmentierten Markt handelt, haben wir eine zentrale Anlaufstelle entwickelt, die Qualität garantiert und einen ganzheitlichen Lösungsansatz bietet", sagte Simon Weiss, Projektverantwortlicher der Porsche Digital.

Der Gestaltungs- und Bestellprozess wird vollständig über die Online-Plattform "Second Skin" abgewickelt: Der Kunde wählt sein Fahrzeugmodell aus, gestaltet die Folierung selbst oder mit Beratung, erhält ein Angebot und kann dann die Bestellung online abschließen.

Prototyp beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans

Wie ein so gestaltetes Auto aussehen könne, war beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans Mitte Juni zu sehen. Das Porsche-Kundenteam Project-1 im Porsche 911 RSR trat mit einem Design des New Yorker Pop-Art-Künstler Richard Phillips an, der dafür drei seiner Arbeiten kombinierte.

"Mit dem Projekt wollen wir zeigen, was in Sachen Autodesign alles möglich ist", sagte Florian Rothfuss, Leiter Digitale Geschäftsfelder bei Porsche Digital.

Um die digitale Transformation weiter voranzutreiben, unterhält Porsche gemeinsam mit seiner Tochterfirma MHP seit September 2016 in Berlin mit dem Porsche Digital LabDigital Lab ein Innovationslabor. Alles zu Digital Lab auf CIO.de

Ein Team aus Technologie- und Software-Experten sowie Wissenschaftlern beschäftigt sich hier mit der Frage, wie Innovationen aus den Bereichen Big DataBig Data & Machine LearningMachine Learning, Micro Services & Cloud Technologien sowie Industrie 4.0Industrie 4.0 & Internet of ThingsInternet of Things in die Praxis übertragen werden können. Die Aufgaben reichen von Trend Scouting über die Ideenfindung bis hin zum Bau von IT-Prototypen. Alles zu Big Data auf CIO.de Alles zu Industrie 4.0 auf CIO.de Alles zu Internet of Things auf CIO.de Alles zu Machine Learning auf CIO.de

PORSCHE Digital | Online-Plattform "Second Skin"

Branche: AutomobilbrancheAutomobilbranche
Zeitrahmen: Ideation seit Dezember 2018, Umsetzung seit März 2019
Mitarbeiter: 3 bis 8 (plus weitere Personen, die partiell unterstützt haben)
Projektgröße: wächst mit zunehmender Produktreife
Aufwand: Produktentwicklung und Aufsetzen von Prozessen und Operations seit März 2019
Produkte: z. B. 3D-Unity Konfigurator und Shopsystem
Dienstleister: Von Porsche Digital ausgewählte Partner mit entsprechendem Qualitätsanspruch
Einsatzort: Vorerst in Deutschland für Porsche-Kunden und Fahrzeugbesitzer weiterer Marken
Internet: www.porsche.com; www.secondskin.design Top-Firmen der Branche Automobil

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