Projektmanagement


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Projekte scheitern durch Außenstehende

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Zwei von drei IT-Entscheidern haben schon erlebt, dass ein Projekt am Einspruch von Nichtbeteiligten scheiterte. Das ergab eine Studie des Software-Anbieters Alfabet.

Zu wenig Zeit, zu wenig Geld, nicht die richtigen Mitarbeiter - es mag viele Gründe für das Scheitern von IT-Projekten geben. Die Berliner Firma Alfabet, ein Anbieter von Software-Suiten für das IT-Management, bringt eine weitere Komponente in die Diskussion: IT-Projekte scheitern, weil Entscheider, die selbst gar nicht am Projekt beteiligt sind, ihr Veto einlegen.

Das ist ein Ergebnis der Studie "The impact of data silos on IT planning", die Analysten der Stockholmer Radar Group im Auftrag von Alfabet unter skandinavischen IT-Chefs durchgeführt haben. Die Studie basiert auf den Angaben von 560 Entscheidern.

Nach einer Umfrage im Auftrag des Software-Anbieters Alfabet sehen die Planungen von IT-Teams sehr unterschiedlich aus.
Nach einer Umfrage im Auftrag des Software-Anbieters Alfabet sehen die Planungen von IT-Teams sehr unterschiedlich aus.
Foto: Alfabet

Demnach erklären zwei von drei Befragten (66 Prozent), ProjekteProjekte scheiterten am Einfluss von "außen". "Außen" umschreibt Personen jenseits des internen Projektteams. Gescheiterte Projekte verbrauchen etwa vier bis fünf Prozent des jährlichen IT-Budgets, so ein weiteres Ergebnis der Analyse. Alles zu Projekte auf CIO.de

Planungszeiten

Alfabet wollte wissen, wie lang IT-Teams planen. Die Antworten sind sehr uneinheitlich: 30 Prozent geben eine Planungsfrist von einem Jahr an, fast ebenso viele (26 Prozent) von mehr als zwei Jahren. Weitere zehn Prozent sprechen von nur sechs Monaten.

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