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Analysten-Kolumne

Provider-Steuerung wichtig für Outsourcing

Gernot Gutjahr verantwortet als Partner die CIO und IT Outsourcing Advisory Beratung der KPMG in Deutschland. Er verfügt über insgesamt mehr als 15 Jahre Expertise auf allen Seiten einer Sourcing-Beziehung: als Berater, als Provider und als Kunde. Im Laufe seiner Karriere leitete er zahlreiche Projekte und war direkt in 50 Outsourcing-Initiativen mit einem Umfang zwischen 1 Mio. und 2,5 Mrd. Euro involviert.
Anfang der 90er Jahre haben deutsche Unternehmen damit begonnen, ihre Fertigungstiefe zu reduzieren. Seit Ende der 90er Jahre werden zunehmend auch interne IT-, Dienstleistungs- und Verwaltungsprozesse ausgelagert. Heute haben External Service Provider (ESP) und ihre Kunden ein gemeinsames Interesse am Erfolg von Outsourcing: Die Ziele fokussieren neben Kosteneinsparungen auch auf Wertschöpfungsreserven. Preismodelle reflektieren dies durch Risk und Reward Sharing.
KPMG-Senior Manager Gernot Gutjahr: "Governance und Provider-Steuerung sind in deutschen Unternehmen noch wenig entwickelt."
KPMG-Senior Manager Gernot Gutjahr: "Governance und Provider-Steuerung sind in deutschen Unternehmen noch wenig entwickelt."

Ohne die "OutsourcingOutsourcing Readiness" der Technologie, Prozesse und Governance sicherzustellen, überstürzen manche Unternehmen die Auslagerung, andere überschätzen die Risiken und brechen Outsourcing-Initiativen trotz positiver Business Cases ab. Studien zeigen, dass Unternehmen so bis zu 20 Prozent der Wertschöpfung verlieren und der Nutzen von Outsourcing hinter Benchmarks zurückbleibt. Alles zu Outsourcing auf CIO.de

Technologien und Prozesse

Für die Outsourcing Readiness von Technologien und Prozessen haben Unternehmen und Sourcing Advisories in den vergangenen fünf Jahren differenzierte Kriterien entwickelt.

Technologien. Technologisch standardisierte Plattformen bleiben am besten für Outsourcing geeignet, obwohl Outsourcing-Verträge zunehmend starke Transformationskomponenten beinhalten.

Um Outsourcing-Verträge ohne Risikoaufschläge abzuschließen, sollten Unternehmen mit einer stark fragmentierten Technologiebasis KonsolidierungKonsolidierung und Outsourcing trennen. Portfolios mit mehr als 20 Plattformen und jeweils weniger als zehn Prozent der Benutzer binden zu viele spezialisierte Ressourcen des ESP und haben deshalb zu geringe Kostenhebel. Alles zu Konsolidierung auf CIO.de

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