Logistik-Kosten ohne Zentralisierung nicht zu zügeln

Prozess-Industrie will Lieferketten optimieren

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Unterschiedliche Performance der Unternehmen beim Lieferketten-Management.
Unterschiedliche Performance der Unternehmen beim Lieferketten-Management.

Sie stützen das auf einen Vergleich der Performance ihrer befragten Unternehmen. Demnach dürfen sich 30 Prozent der Studienteilnehmer als "Best in Class" fühlen, der Rest ist entweder Durchschnitt oder gehört gar zu den 15 Prozent "Trödlern". Die Musterschüler heben sich zum Beispiel dadurch ab, dass ihre Logistik-Kosten seit 2005 entweder gesunken oder zumindest nicht gestiegen sind.

Zentralisierung des Lieferketten-Managements

Während mit 47 Prozent fast jedes zweite "BiC"-Unternehmen das Lieferketten-Management zentralisiert hat, ist es im Schnitt nur jede zehnte Firma. Weniger stark ist die Diskrepanz in punkto Daten- und Prozess-Transparenz innerhalb der Lieferkette sowie innerhalb des Unternehmens.

Dabei machen sich besonders erfolgreiche Unternehmen die Technologie stärker zunutze als der Durchschnitt. So leisten sich zum Beispiel 60 Prozent der BiCs Anwendungen für das Transportation Management, aber nur 25 Prozent der Trödler. 40 Prozent der "Best in Class"-Firmen hat Software für das strategische Netzwerk-Design implementiert, unter den Trödlern sind es wiederum nur 25 Prozent.

Das ist umso erstaunlicher, als den Befragten die Bedeutung des Lieferketten-Managements eigentlich klar ist. Immerhin gilt es mittlerweile als Wettbewerbsvorteil.

Damit es sich denn auch als solcher auswirkt, empfehlen die Analysten folgende Schritte:

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