FUJITSU Cloud Service K5

Public Cloud als Dreh- und Angelpunkt der digitalen Transformation

01.03.2017
Anzeige  Unter dem Druck des digitalen Wandels, entstehen verstärkt hybride IT-Landschaften, die lokale Infrastruktur, Private und Public Clouds miteinander verknüpfen. Dabei spielen die Services aus der Public Cloud eine zentrale Rolle: Die nahezu grenzenlosen, kostengünstigen und sofort verfügbaren Ressourcen, tragen entscheidend zur Agilität der gesamten IT-Infrastruktur bei und werden zum Dreh- und Angelpunkt für die Digitalisierung.

Nachdem Cloud-Computing schon lange zum Alltag der Unternehmens-IT gehört, richten sich die Anstrengungen der IT-Architekten jetzt vor allem darauf, die unterschiedlichen Services aus der Public und Private Cloud in die lokale IT zu integrieren. Denn Unternehmen nutzen neben ihren On-Premise-Systemen in der Regel nicht nur einen Cloud-Service, sondern eine Vielzahl verschiedener Cloud-Services - nicht selten von ebenso vielen Anbietern.

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Value Chain

 

Deshalb entstehen überall hybride und Multi-Cloud-Landschaften. Man kann ergo davon ausgehen, dass das intelligente Management dieser hybriden Infrastrukturen erheblich über den Erfolg der Digitalisierung und die zukünftige Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen entscheiden wird.

Die Firmen wissen, dass sie neben den klassischen IT-Systemen - einst State of the Art - heute gerne als monolithische oder Silo-Architekturen tituliert - moderne, agile und leistungsfähige IT-Infrastrukturen aufbauen müssen. Denn die Herausforderungen der Digitalisierung, mit ihren zunehmenden Datenmassen, werden sich ohne agilere und flexiblere IT-Infrastrukturen nicht lösen lassen.

Neue Applikationen für Big Data, Social Media, Business Analytics, mobilen Applikationen und Geräten lassen sich mit den langen Entwicklungszyklen und Bereitstellungszeiten traditioneller IT-Systeme weder mit der notwendigen Geschwindigkeit, noch zu wirtschaftlich vertretbaren Kosten realisieren.

Kein vollumfänglicher Ersatz traditioneller Systeme

Dennoch werden neue, dynamischere Infrastrukturen auch auf längere Sicht die traditionellen Systeme nicht vollumfänglich ersetzen. Es gibt gute Gründe, eigenentwickelte Legacy-Anwendungen, umfängliche ERP-Systeme oder Applikationen mit besonderen Sicherheitsanforderungen auch in Zukunft lokal zu betreiben: In etablierten Firmen bilden sie oft das Rückgrat der Unternehmens-IT und damit sowohl eine verlässliche Basis für unternehmenskritische Kernprozesse als auch einen sicheren Hort, für datenschutzrechtlich sensible oder wettbewerbskritische Unternehmensdaten.

Die Analysten von Gartner haben dafür den Begriff der "bimodalen IT" geprägt, andere Marktakteure sprechen von einer IT der zwei Geschwindigkeiten. Dabei steht auf der einen Seite die "Robust IT", mit ihren traditionellen, historisch gewachsenen Architekturen, auf der anderen Seite die "Fast IT", die agil und dynamisch auf die schnelle und kostengünstige Umsetzung neuer Applikationen und digitaler Geschäftsmodelle ausgelegt ist. Und in eben dieser Fast IT nimmt die Public Cloud zunehmend eine Schlüsselrolle ein. Mit ihren fast grenzenlosen Ressourcen, die bedarfsgerecht bezogen und abgerechnet werden können, bringt die Cloud den Unternehmen die notwendige Dynamik, um bei den immer kürzeren Time-to-Market-Spannen einer zunehmend digitalisierten Welt nicht ins Hintertreffen zu geraten.

Zufriedenheit mit der Public Cloud - Cloud-Monitor 2016
Zufriedenheit mit der Public Cloud - Cloud-Monitor 2016
Foto: KPMG

So verwundert es nicht, dass der Einsatz von Public Clouds stark zunimmt: Die von der Unternehmensberatung KPMG und dem Branchenverband Bitkom herausgegebene Studie "Cloud Monitor 2016" deutet auf eine verändertes Nutzerverhalten in deutschen Unternehmen hin: Die Public Cloud Nutzung hat im Vergleich zum Vorjahr stark zugenommen, während die Zahlen bei der Private Cloud erstmals rückläufig sind. Zwar liegt die Private Cloud in absoluten Nutzerzahlen noch deutlich vorn, dennoch belegt das Nutzerverhalten ein Umdenken.

"Der sprunghafte Anstieg der Nutzerzahlen geht einher mit überwiegend zufriedenen Nutzern. Sieben von zehn Unternehmen haben mit Public Cloud-Computing positive Erfahrungen gemacht. Der Anteil der Unternehmen mit durchweg positiven Erfahrungen hat sich gegenüber 2014 verdoppelt", schreiben die Autoren der Studie.

Nahezu beliebig skalierbare Infrastrukturplattformen

Die Cloud-Provider haben diesen Trend längst erkannt und ihre Angebote daraufhin erheblich ausgebaut. Die Anwender erhalten damit Zugriff auf nahezu beliebig skalierbare Infrastrukturplattformen, in denen sie automatisiert auf hunderte Systeme und fast unbegrenzte Speicherressourcen zugreifen können. Die führenden Anbieter verfügen über extrem leistungsfähige und elastische RZ-Infrastrukturen, oft an lokalen Standorten, die in ein weltweites Netz eingebunden sind und so auch eine globale Verteilung ermöglichen. Dabei geht das Leistungsspektrum inzwischen weit über das klassische IaaS hinaus und ist zunehmend auf die Integration verschiedener Cloud-Services und lokaler Applikationen ausgelegt.

Uwe Scheuber, Director Hybrid IT – Hybrid IT Lead Fujitsu Central Europe
Uwe Scheuber, Director Hybrid IT – Hybrid IT Lead Fujitsu Central Europe
Foto: Fujitsu Deutschland

So hat Fujitsu mit dem Cloud Service K5 ein Cloud-Framework geschaffen, das als zentraler Bestandteil der Fujitsu Digital Business Framework MetaArc ein umfassendes Spektrum von Technologien bereitstellt, mit denen Unternehmen neue, cloudbasierte Anwendungen entwickeln und bereitstellen können. Gleichzeitig erlaubt die FUJITSU Cloud Service K5 Plattform den Anwendern, ihre herkömmlichen IT-Systeme nahtlos und konsistent in neue Cloud-Anwendungen zu integrieren und weiter zu betreiben. "Das reduziert die Komplexität, beschleunigt Innovation und verkürzt die Zeit für den Aufbau neuer cloudbasierter Services", sagt Uwe Scheuber, Director Hybrid IT - Hybrid IT Lead, Fujitsu Central Europe.

Damit lassen sich die Einführungszeiten für neue Systeme und Anwendungen durch schnellere Entwicklungs- und Release-Zyklen um rund 30 Prozent verkürzen. Fujitsu stellt seine gesamte eigene Unternehmens-IT auf die neue Plattform um und hat bereits 100 Applikationen migriert. In den nächsten Jahren sollen Schritt um Schritt insgesamt 13.000 Server und 640 Business-Systeme folgen. Dabei rechnet das Unternehmen mit Einsparungen von 300 Millionen Dollar.

Modernisierung bestehender IT-Umgebungen bei größtmöglichem Nutzen

Die Kosteneinsparungen ergäben sich zum guten Teil aus dem sehr flexiblen Delivery-Modell von Public zu Privat und gehosteten oder lokalen Ressourcen. Durch die Möglichkeit, alle Ressourcen je nach Bedarf und Anforderung zu nutzen, kann die jeweils unter Kosten- und Flexibilitätsaspekten günstigste Variante gewählt werden. "Fujitsu ermöglicht Unternehmen damit, ihre IT Umgebung zu modernisieren, dabei aber den größtmöglichen Nutzen aus den bestehenden Infrastruktur zu ziehen", sagt Uwe Scheuber. "Mit K5 stellen wir eine vollständig skalierbare, unternehmensorientierte und OpenStack-basierte Cloud-Plattform bereit. Sie hilft Unternehmen, ihre historisch gewachsenen IT-Landschaften und Cloud-gehostete Anwendungen nahtlos zu integrieren. Sie schaffen damit eine verlässliche Grundlage für die digitale Transformation."

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