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Mehr als 60 Prozent der Betriebe planen Digitalisierung

Rechnung bald per Mausklick

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Knapp zwei von drei deutschen Betrieben planen, ihr Rechnungswesen durchgehend zu digitalisieren. Auf diese Weise sollen nicht nur beim Versand von Dokumenten Kosten gespart werden, sondern auch beim Bearbeiten von Reklamationen. Das geht aus einer Studie des Service-Unternehmens Orga hervor.

Zufrieden mit dem Stand ihres Rechnungswesens zeigten sich nur 34 Prozent der Unternehmen. Mit 49 Prozent erklärte knapp jeder zweite Befragte, die Rechnungsprozesse in seiner Firma seien zumindest teilweise modernisierungsbedürftig, 17 Prozent gaben an, diese Bereiche müssten grundlegend erneuert werden.

Konkret bemängeln die Befragten zu hohen manuellen Aufwand (64 Prozent), zu lange Durchlaufzeiten (62 Prozent) und die unzureichende Digitalisierung der Prozesse (59 Prozent). Über die Hälfte klagen über die schlechte Verfügbarkeit der Rechnungsdokumente (54 Prozent) und über den Aufwand beim Archivieren (52 Prozent).

Insgesamt planen 62 Prozent, ihr Rechnungswesen durchgehend zu digitalisieren. Allerdings haben sich 39 Prozent dafür noch keinen Termin gesetzt, mit 23 Prozent gab mehr als jeder Fünfte an, dieses Vorhaben "in naher Zukunft" in Angriff nehmen zu wollen.

Holger Fiederling von Orga schätzt, dass sich durch Digitalisierung nicht nur Porto- und Materialkosten senken lassen, sondern auch der zeitliche Aufwand um zwei Drittel gesenkt werden kann.

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