Sicherheitsstudie

Risiko externe Software-Entwicklung

Andrea König ist PR-Beraterin bei Mann beißt Hund - Agentur für Kommunikation GmbH und freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.
Am meisten sorgen Unternehmen sich im Falle einer Cyber-Attacke um ihren Ruf.
Am meisten sorgen Unternehmen sich im Falle einer Cyber-Attacke um ihren Ruf.
Foto: ISC2

Zwei Drittel der Umfrageteilnehmer sorgen sich bei einer Cyber-Attacke um den Diebstahl von Kundendaten. Die Angst vor dem Diebstahl geistigen Eigentums plagt 58 Prozent der Befragten, 57 Prozent beschäftigen die Themen GesundheitGesundheit und Arbeitsschutz. Top-Firmen der Branche Gesundheit

Was einzelne Branchen bei Cyber-Angriffen beschäftigt

Doch diese Prioritäten variieren stark je nach Branche. Umfrageteilnehmer aus dem Bereich BankenBanken und VersicherungenVersicherungen denken vor allem über Reputationsschäden nach, im Gesundheitswesen stufte die Mehrheit der Befragten Verletzungen des Kundendatenschutzes als höchste Priorität ein. Dem Bausektor geht es primär um Gesundheit und Arbeitsschutz und in der Telekommunikations- und Medienbranche liegt das Hauptaugenmerk auf Service-Ausfallzeiten. Top-Firmen der Branche Banken Top-Firmen der Branche Versicherungen

15 Prozent der Unternehmen können nicht abschätzen, wie lange sie brauchen würden, um sich von einem Angriff zu erholen. Die anderen Befragten werden konkreter: Jeder Vierte erwartet eine Erholung von einem erzielten Angriff innerhalb eines Tages. 44 Prozent der Befragten glauben, sie bräuchten maximal eine Woche, um den Schaden zu beheben.

Die Mehrheit der Umfrageteilnehmer fühlt sich bezüglich ihrer IT-Sicherheit nicht gut aufgestellt: 56 Prozent der Befragten halten die Sicherheitsabteilungen in ihrem Unternehmen für unterbesetzt. Die Studieninitiatoren werten das als Zeichen dafür, IT-Sicherheit als stabilen und wachsenden Berufszweig einzustufen und bezeichnen eine Laufbahn in diesem Bereich als lohnend. Die Zahl der Fachkräfte werde in den kommenden fünf Jahren voraussichtlich um mehr als elf Prozent pro Jahr steigen, heißt es in der Studienauswertung.

Für die Global Information Security Workforce Study (GISWS) wurden weltweit mehr als 12.000 Informationssicherheitsexperten befragt (davon 3.229 aus der Region EMEA). (ISC)²® ("ISC-squared"), ein Fachverband für Informationssicherheit, hat die Studie zusammen mit der Technologieberatung Booz Allen Hamilton veröffentlicht.

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