Banken setzen auf das Kundengespräch

Risiko-Management im Fokus

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.

Ein weiteres Ergebnis der Untersuchung: Die Banker sehen ihre Unternehmen technisch nicht auf dem neuesten Stand. Die Modernisierung von Alt-Software stellt nach Meinung von 70 Prozent ein ernstes Problem dar. Nur 14 Prozent können sich dieser Auffassung nicht anschließen. 77 Prozent der Befragten erwarten von moderner Software-Technologie, dass sie ihre bestehenden Altsysteme vollständig in die Geschäftsprozesse integriert. 66 Prozent legen außerdem Wert darauf, dass die Software system- und herstellerunabhängig arbeitet.

Auch in punkto mobiler Zugriff auf Daten sehen die Banker Nachholbedarf: 77 Prozent der Befragten halten es für wichtig bis sehr wichtig, dass ihre Mitarbeiter "jederzeit und überall" auf Kreditanträge, Preislisten oder Anlagekonditionen zugreifen können. Gleichzeitig geben 61 Prozent der Studienteilnehmer zu, dass dieses Ziel noch nicht umgesetzt ist. Zufrieden mit dem Status quo sind nur sieben Prozent.

Mit 49 Prozent ist knapp jeder Zweite zuversichtlich, dass die Mitarbeiter seines Unternehmens in ein bis zwei Jahren mobil Zugriff auf die Daten haben werden. 37 Prozent rechnen damit, dass das noch bis zu fünf Jahren dauert.

Die Studie ist eine gemeinsame Untersuchung der Software-Initiative Deutschland mit dem Laufwerk-Entwickler Primesharing und dem Software-Hersteller Carnot. Es wurden 50 Führungskräfte aus BankenBanken und Sparkassen befragt. Top-Firmen der Branche Banken

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