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Geldkriminalität

Riskante Marotte: PIN und EC-Karte am selben Ort

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.

Mehr als jeder Vierte (28 Prozent) wirft Kontoauszüge und Bankquittungen einfach in den Papierkorb. Auch das entspricht dem Durchschnitt. Jeder zehnte Deutsche erklärt, schon mindestens einmal einem Anrufer oder einem E-Mail-Adressaten seine Bankdaten auf Anfrage verraten zu haben (Durchschnitt: sieben Prozent).

14 Prozent der Bundesbürger (Durchschnitt: 17 Prozent) würden die Kartennutzung "auf jeden Fall" aufgeben und wieder auf Bargeld zurückgreifen, wenn sie selbst Opfer von Kartenbetrug würden. Weitere 73 Prozent (Durchschnitt: 63 Prozent) würden das "in bestimmten Fällen" tun.

Deutschland bei Kartenbetrug überdurchschnittlich sicher

Insgesamt scheint die Bundesrepublik beim Thema Kartenbetrug - zumindest laut dieser Befragung - aber ein vergleichsweise sicheres Pflaster zu sein. 86 Prozent der Deutschen erklären, in den vergangenen fünf Jahren nie Opfer dieses Verbrechens geworden zu sein - im Schnitt sagen das weltweit 75 Prozent.

ACI Deutschland mit Sitz in Sulzbach rät Banken, ihre Kunden noch besser darüber aufzuklären, wie sie sich vor Kartenbetrug schützen. Zudem sollten sie technisch immer auf dem neuesten Stand sein. Schließlich hofften nicht nur die Geldinstitute auf die Ablösung des Bargeldes: "Für Banken und die übrige Wirtschaft ist die Bargeldabwicklung teuer", so Felitas Aguilar von ACI Deutschland.

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