Retail IT


Analytics für IT-Performance

s.Oliver analysiert Clients in Echtzeit



Johannes Klostermeier ist ein freier Journalist aus Berlin. Zu seinen Spezialgebieten zählen unter anderem die Bereiche Public IT, Telekommunikation und Social Media. Auf cio.de schreibt er über CIO Auf- und Aussteiger.
Mit einer neuen Analytics-Software erhält das Modeunternehmen in Echtzeit eine Übersicht über die Leistungsfähigkeit der IT-Infrastruktur. Ein IT-Leitstand erhält durch Monitoring eine ganzheitliche Sicht auf die IT-Business-Prozesse.
s.Oliver reichert jetzt im IT-Leitstand die Monitoringsoftware mit Client-Analysedaten an.
s.Oliver reichert jetzt im IT-Leitstand die Monitoringsoftware mit Client-Analysedaten an.
Foto: s.Oliver

Das Modeunternehmen s.Olivers.Oliver (weitere Marken Comma, Q/S und Liebeskind) aus Rottendorf will mit der Analytics-Software des Schweizer Unternehmens Nexthink Einblicke in die Gesundheit und Leistungsfähigkeit seiner IT-Infrastruktur bekommen. Ein bereits implementierter IT-Leitstand mit der Monitoringsoftware ZIS Leutek wird mit den Client-Analysedaten von einer Analytics-Software von Anbieter Nexthink angereichert, um eine ganzheitliche IT-Businessprozess-Sicht zu erreichen. Top-500-Firmenprofil für s.Oliver Bernd Freier GmbH & Co. KG

Kern der Analyse seien konsistente Daten über sämtliche Client-Verbindungen, die in Echtzeit ausgewertet und visualisiert werden. Das ermögliche eine schnelle und vollständige Einsicht in die Performance der Unternehmens-IT aus der End-User-Perspektive.

IT-Probleme frühzeitig erkennen

IT-Probleme zu identifizieren und lokalisieren sei nun keine Schwierigkeit mehr. Das helfe maßgeblich dabei, IT-Probleme frühzeitig zu identifizieren und zu lokalisieren - was den Support beschleunige und unproduktive Phasen minimiere. Langsames Hochfahren, schleppende Druckaufträge oder der Absturz von Anwendungen, die Mitarbeiter und Arbeitszeit belasteten, könnten nun rechtzeitig erkannt und in kürzester Zeit gelöst werden. Auch die weitere Ausbreitung von Störungen werde durch automatische Admin-Alerts unterbunden.

Rund 5.000 Clients analysiert s.Oliver mithilfe von Nexthink, darunter sowohl digitale Arbeitsplätze in der unterfränkischen Unternehmenszentrale wie auch IT-Endpunkte an den weit verzweigten Handels-Standorten und in Übersee.

"Die Installation haben wir auf zwei Engines aufgeteilt: eine interne in Rottendorf und eine externe. Auf dieser befinden sich zum Beispiel Asien, die Showroom-Clients, aber auch unsere Kassen an den einzelnen Standorten, sprich die Retail-Clients", sagte Stefan Schmitt aus dem Bereich Operations Control von s.Oliver.

Digital Experience Management

Digital Experience Management mit Nexthink leiste dazu, so s.Oliver, einen wichtigen Beitrag: Bei Meldungen über Auffälligkeiten oder Anomalien am Client müssten nun keine langwierigen, manuellen Suchprozesse in Gang gesetzt werden. "Die Analyse der Verbindungsdaten stellt Transparenz her und zeigt zudem, ob nur ein Client betroffen ist oder ganze Gruppen und Abteilungen. Das spart viel Zeit, Geld und Nerven", sagte Schmitt.

Weiter ermögliche die im Bereich AnalyticsAnalytics eingesetzte Software ein umfassendes Lizenz-, Bandbreiten- und Hardware-Management, um ungenutzte Ressourcen, Engpässe oder unwirtschaftliche Altlasten in der Ausstattung zu ermitteln. Alles zu Analytics auf CIO.de

Ziel: Störungsfreie IT

Störungsfreie IT ist laut Steffen Zeiss, ebenfalls in der Global IT tätig, für sein Unternehmen unter anderem wegen der Termingetriebenheit im Großhandel entscheidend: "Wir können uns keine Verzögerungen erlauben, für Kundendatenpflege und Auftragsabwicklung muss die IT immer zuverlässig verfügbar sein", sagte er.

Umgesetzt wird das Ganze durch die Software Nexthink Collector auf den Clients. Der Collector sammle die Verbindungsdaten, stelle sie in Echtzeit zur Verfügung und lege historische Daten an. Der Nexthink Finder analysiere die Daten, visualisiere sie in Dashboards und mache den IT-Verantwortlichen den Status sichtbar.

Das unterstütze auch die kommenden Aktivitäten: "In den Showrooms haben wir die Herausforderung, dass wir eine digitale Warenpräsentation, mittels Virtual RealityVirtual Reality, einführen werden. Hier ist eine zuverlässige Vermessung notwendig: Reicht die Performance eines Clients, um eine bestimmte Software zu betreiben? Funktioniert das auch dauerhaft und zu Spitzenzeiten? Solche und ähnliche Fragen beantworten wir mit Nexthink", sagte Schmitt. Alles zu Virtual Reality auf CIO.de

Die s.Oliver Group

Die 1969 von Bernd Freier gegründete s.Oliver Group hat sich innerhalb weniger Jahrzehnte zu einem der führenden europäischen Modeunternehmen entwickelt. Der Konzern wies 2016 einen Markenumsatz von über 1,67 Milliarden Euro aus und beschäftigt international rund 6.800 Mitarbeiter.

s.Oliver | Digital Experience Management

Branche: HandelHandel
Zeitrahmen: Die Installation von Nexthink dauerte nach einem Baseline Check rund einen Tag. Das Abbilden der IT-Landschaft sowie Anlegen von Entitäten, Kategorien und grundlegenden Metriken wurde mit Hilfe des Partners Consulting 4 IT realisiert.
Mitarbeiter: Anfangs zwei Mitarbeiter. Es gibt einen Hauptverantwortlichen für die Administration und Entwicklung von Nexthink sowie einen Key User im Customer Service, der die Entwicklung und Benutzung im 1st Level Support antreibt.
Aufwand: 10 Consulting-Tage
Produkte: Digital Experience Management von Nexthink.
Dienstleister: Consulting 4 IT
Einsatzort: weltweit
Internet: www.soliver.de Top-Firmen der Branche Handel

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