CIO Auf- und Aussteiger


Nach Metro-Aufspaltung

Salzsieder wird CIO bei Metro Cash & Carry

Johannes Klostermeier ist ein freier Journalist aus Berlin. Zu seinen Spezialgebieten zählen unter anderem die Bereiche Public IT, Telekommunikation und Social Media. Auf cio.de schreibt er über CIO Auf- und Aussteiger.
Der neue CIO und Chief Solution Officer (CSO) Timo Salzsieder wechselt demnächst von der HolidayCheck Group zur Metro-Gruppe.
Timo Salzsieder wechselt bald zur Metro Cash & Carry.
Timo Salzsieder wechselt bald zur Metro Cash & Carry.
Foto: Metro

Spätestens Anfang März 2017 soll Timo Salzsieder (47) die Position des Chief Solution Officer (CSO) & Chief Information Officer (CIO) bei Metro Cash & CarryMetro Cash & Carry übernehmen. Er berichtet an Heiko Hutmacher, Mitglied des Metro-Vorstands und zuständig für IT. Top-500-Firmenprofil für Metro Cash & Carry

Neben der Weiterentwicklung der IT Architektur und Implementierung neuer Prozesse solle Salzsieder die Digitalisierung der Organisation vorantreiben, berichtet die Metro.

Stationen bei Payback, Bertelsmann Arvato und D+s Europe

Salzsieder verfüge über 20 Jahre Erfahrung in verschiedenen Managementfunktionen im IT- und E-Commerce-Bereich. Nach Stationen als Oracle-Berater und in der Geschäftsführung von Loyalty Partner/Payback war er Mitglied der Geschäftsleitung von Bertelsmann Arvato Services und Bereichsvorstand der D+S Europe AG.

2010 wechselte Salzsieder als CIO/CTO zur Tomorrow Focus AG, 2015 wurde er in den Vorstand der seit Juni 2016 in HolidayCheck Group umbenannten Gruppe berufen. Bei dem Online-Reiseunternehmen verantwortete er als COO die Produktentwicklung inklusive IT, Product und Customer Experience. Nachfolger von Salzsieder ist dort seit Januar 2017 Nate Glissmeyer, er verantwortet derzeit bei Amazon in Seattle als Director of Product Management den Bereich Kids and Families, Digital.

Digitalisierungsstrategie ausbauen

"Unsere IT-Architektur, -Prozesse und -Services bilden das Rückgrat für unser GroßhandelsgeschäftGroßhandelsgeschäft und sind zentraler Bestandteil der Digitalisierungsstrategie, um mit digitalen Lösungen unsere Kunden noch erfolgreicher zu machen", sagte Metro-Vorstand Hutmacher. Top-Firmen der Branche Handel

Salzsieder folgt auf Thomas Storck, der im April 2016 den Geschäftsführungsvorsitz von Metro Cash & Carry Deutschland übernommen hat. Storck ist bis zur Neubesetzung weiter CSO/CIO. Im Oktober 2014 war Storck zum neuen Chief Solution Officer und CIO bei Metro Cash & Carry berufen worden. Der Diplomkaufmann war davor Einkaufschef und Geschäftsführer der zur Metro Group gehörenden Galeria Kaufhof GmbH in Köln.

"Während seiner Zeit hat Storck einen grundlegenden Wandel hin zu einer neuen, auf Microservices basierten IT Landschaft eingeleitet und damit einen signifikanten Beitrag zur Zukunftsfähigkeit unseres Geschäftes geleistet", sagte Hutmacher weiter.

Group-CIO Macho hat Metro schon verlassen

Silvester Macho, CIO Metro Group und Group Director IT Management Metro AG, hatte Ende August 2016 das Unternehmen nach fast 29 Jahren verlassen. Er hatte im Dezember 2013 die neue Position des CIOs der Düsseldorfer Metro Group übernommen und war in die Metro AG gewechselt.

Hintergrund: Der Metro-Konzern wird in einen GroßhandelsGroßhandels- und Lebensmittel-Spezialisten mit dem Namen Metro AG, in der das Großhandelsgeschäft Cash & Carry sowie die Verbrauchermarktkette Real aufgehen, und in einen auf Unterhaltungselektronik-Produkte und -Dienstleistungen fokussiertes Unternehmen (Media Markt und Saturn und der Onlinehändler Redcoon) mit dem Namen Ceconomy aufgeteilt. Alles zu Retail IT auf CIO.de

Die Metro Wholesale & Food Specialist Group ist der internationale Spezialist für den Groß- und Lebensmittelhandel. Mit den Vertriebslinien Cash & Carry und Real sowie weiteren Gesellschaften ist das Unternehmen in 35 Ländern aktiv und beschäftigt weltweit mehr als 150.000 Mitarbeiter.

Im Jahr 2014/15 erwirtschaftete die Metro Wholesale & Food Specialist Group (neue Metro AG) einen Umsatz von rund 37 Milliarden Euro. Die neue Ceconomy kam im abgelaufenen Jahr auf etwa 22 Milliarden Euro Umsatz.

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