Finance IT


UBS baut IT-Führung um

Sany schon wieder weg von der UBS

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Peter Sany gibt seinen Posten als CTO bei der Schweizer Bank UBS bereits nach wenigen Wochen wieder auf. Sein Nachfolger ist Michael Poser. Mutmaßlicher Hintergrund: Eine umfassende Reorganisation der IT und eine neue oberste IT-Chefin.

Die Rückkehr in die Heimat startet für Peter Sany (50) nicht erfreulich: Im April erst wechselte der Schweizer als Chief Technical Officer (CTO) zur Bank UBS nach Zürich. Zuvor war er CIO bei der Deutschen Telekom. Wie das Schweizer Nachrichtenportal Inside-it.ch berichtet, hat Sany die UBS jetzt wieder verlassen.

Ein Sprecher der Bank bestätigte die Meldung, äußerte sich aber nicht zu Hintergründen. Inside-it.ch bringt Sanys plötzlichen Weggang mit der Reorganisation der IT in Verbindung. Erklärung: Als CTO und Head ITI (IT-Infrastruktur-Einheit) war Sany quasi der oberste IT-Entscheider der UBS. Nach der Neuordnung der IT gibt es nun erstmals einen Group Chief Information Officer, nämlich die Britin Michele Trogni. Damit ist sie oberste IT-Chefin.

Neuordnung heißt, dass die IT-Einheiten der Unternehmensbereiche mit der bereits zentralisierten IT verbunden wurden. Group CIO Trogni leitet den integrierten Bereich. Sie ist in der Bank keine Unbekannte: Zuletzt arbeitete sie als Global Head of Operations bei der UBS-Investment-Bank.

Sanys Posten übernimmt der Amerikaner Michael Poser, der an Trogni berichtet. Poser ist seit 2005 im Unternehmen und verantwortete zuletzt die Technology Services der Investment Bank sowie IB-IT Americas.

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