Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit fehlen

Schlechte Noten für europäische IT-Anbieter

13.12.2005
Von Dorothea Friedrich

Insbesondere für die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Anbieter von IT-Dienstleistungen, Hard- und Software sowie Mikroelektronik sehen die IT-Fachleute schwarz. Anders sieht es für die Hersteller von Mobilfunkgeräten und entsprechenden Applikationen sowie für Anbieter von Enterprise Software in Europa aus. Deren Marktchancen sollen sich verbessern.

Innovation vorantreiben, Service verbessern

Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen sich die Unternehmen nach Meinung von KPMG darauf konzentrieren, exzellenten Service anzubieten. Zudem sollten sie ein stärkeres Augenmerk auf kostengünstige Produkte legen und nicht ausschließlich auf Kostenreduzierung setzen.

Eine Möglichkeit sind der Umfrage zufolge Partnerschaften mit asiatischen IT-Unternehmen. Um die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken, müssen InnovationInnovation und Produktentwicklung vorangetrieben werden. Alles zu Innovation auf CIO.de

Die "i2010"-Strategie der Europäischen Union (EU) ist nach KPMG-Meinung da nur bedingt hilfreich. Sie legt zwar einen Schwerpunkt auf die Unterstützung von Forschung und Entwicklung im Technologiebereich.

Doch ist die finanzielle Ausstattung derzeit im Verhältnis zu anderen Wirtschaftszweigen eher spärlich. Nur drei Prozent des jährlichen EU-Haushalts gehen in Forschung und Innovation. Zum Vergleich: Die Subventionen in der Landwirtschaft machen 37 Prozent des EU-Etats aus.

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