Projektmanagement


Projekt-Management

Sechs Ratschläge, virtuelle Teams zu führen

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.

3. Den Zweck des Teams und seiner Mitglieder deutlich machen: Jeder Player muss verstehen, welchen Sinn das virtuelle Team aus Sicht des Gesamtunternehmens hat. Ebenso muss jeder verstehen, welchen Teil er dazu beiträgt.

Gemeinsam Standards entwickeln

4. Benchmarks und Standards setzen: In räumlich und zeitlich getrennten Teams kann der Leiter das Vorankommen seiner Mitarbeiter wenig beobachten. Umso wichtiger ist es, Benchmarks zu setzen. Wenn seine Leute aus verschiedenen Kulturkreisen kommen, sollten alle gemeinsam Standards entwickeln, anhand derer Fortschritte abgelesen werden können.

5. Aus der Ferne coachen: Wer ein virtuelles Team führt, muss sowohl für jedes Mitglied als auch für die Gruppe als Ganzes Erwartungen formulieren, diese messen und Feedback geben. Wenn möglich, sollten gelegentlich Face-to-Face-Gespräche stattfinden.

6. Erfolge feiern: Laut Eidson schätzen insbesondere die Mitglieder virtueller Teams, die isoliert in entlegenen Büros sitzen, das Feiern von Erfolgen. Für Teamleader ist das immer wieder eine Möglichkeit, den Gruppengeist zu beschwören und gemeinsame Ziele zu verdeutlichen.

Als Leiter eines virtuellen Teams muss man für den Gruppenzusammenhalt wie für das Engagement des Einzelnen deutlich mehr tun als bei konventionellen Teams, so Eidson. Das gilt insbesondere, wenn kulturelle Barrieren zu überwinden sind.

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