Cloud Computing


Die zweite Cloud-Welle eröffnet CIOs mehr Optionen

Sechs Trends für Ihre Cloud-Strategie

Wolfgang Herrmann ist Editorial Manager CIO Magazin bei IDG Business Media. Zuvor war er unter anderem Deputy Editorial Director der IDG-Publikationen COMPUTERWOCHE und CIO und Chefredakteur der Schwesterpublikation TecChannel.

Trend 2: Kostenkontrolle in der Cloud wird komplexer

CIOs mit einer Multi-Cloud-Strategie erfahren in der Praxis schnell, wie aufwändig und komplex das Vendor Management werden kann. Weder die einkaufenden Sourcing-Manager noch die Anbieter selbst sind bislang ausreichend auf solche Szenarien vorbereitet. Die vielfältigen Nutzungs- und Abrechnungsmodelle von AWS, Microsoft und Co. machen die Sache nicht leichter. "Das Management von Cloud-Kosten ist eine immense Herausforderung, die immer noch größer wird", so Bartoletti. Er berichtet von einem IT-Manager, der eine Vollzeitkraft nur für die Auswahl und Verhandlung von Cloud-Verträgen einstellen musste.

Das Vendor Management kann für große Cloud-Nutzer aufwändig und teuer werden.
Das Vendor Management kann für große Cloud-Nutzer aufwändig und teuer werden.
Foto: nito - shutterstock.com

Andererseits hätten IT-Verantwortliche in Sachen Cloud-Kostenkontrolle dazugelernt, so der Forrester-Mann. Einem Cloud-Architekten eines großen Softwareunternehmens sei es beispielsweise gelungen, seine Cloud-Rechnung von 2,5 Millionen Dollar um 300.000 Dollar zu reduzieren, indem er die Nutzung der Services genau kontrollierte. Helfen können dabei professionelle Management-Tools, wie sie etwa Cloudability, Cloud Cruiser und Cloudyn anbieten.

Trend 3: Hyperconverged-Systeme vereinfachen die Private Cloud

Nicht jeder CIO ist bereit, Kundendaten und andere sensible Informationen einem Dienstleister anzuvertrauen. Eine Private Cloud ist in solchen Fällen oft die bevorzugte Lösung. Doch ähnlich wie in Public-Cloud-Szenarien sind dafür zahlreiche Voraussetzungen zu schaffen. Dazu gehören Virtualisierungstechniken und StandardisierungStandardisierung ebenso wie Automation-Features, Self-Service-Funktionen und das Ressourcen-Monitoring. Das alles in Eigenregie aufzusetzen, bedeutet einen hohen Aufwand. Hyperconverged-Systeme versprechen hier eine Lösung. Sie bieten vorintegrierte Compute-, Storage und Netzwerk-Ressourcen, die Unternehmen helfen, eine Private Cloud schneller aufzusetzen. Alles zu Standardisierung auf CIO.de

Forrester empfiehlt IT-Verantwortlichen ausdrücklich, Hyperconverged-Systeme als Basis ihrer Private Cloud in Betracht zu ziehen. Das gelte insbesondere für neue Workloads, die eine schnelle und automatisierte Skalierung benötigten. "Sie können 100 Hyper-Converged-Boxen zu einem Pool von Compute-, Storage- und Netzwerk-Ressourcen bündeln und diesen über eine einzige Management-Konsole steuern", beschreibt Bartoletti die Vorteile.

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