Blackberry


Vorsicht ist besser als Nachsicht

Sicherheitsrisiko Blackberry?



Manfred Bremmer beschäftigt sich mit (fast) allem, was in die Bereiche Mobile Computing und Communications hineinfällt. Bevorzugt nimmt er dabei mobile Lösungen, Betriebssysteme, Apps und Endgeräte unter die Lupe und überprüft sie auf ihre Business-Tauglichkeit. Bremmer interessiert sich für Gadgets aller Art und testet diese auch.

Es gibt noch Hoffnungsschimmer

Der Fairness halber muss man hinzufügen, dass Blackberry nicht ausschließlich negative Schlagzeilen vorzuweisen hat - auch wenn sich die Dinge bei dem kanadischen Hersteller aktuell etwas zuspitzen. So hat die Nato etwa Anfang September Smartphones und Dienste von Blackberry für vertrauliche Kommunikation zugelassen. Mit der Freigabe könnten entsprechende Behörden in allen 28 Mitgliedstaaten des Militärbündnisses Geräte mit dem neuen Betriebssystem Blackberry 10 und die Service-Plattform des Unternehmens Blackberry Enterprise Service 10 (BES 10) einsetzen. Die genehmigte Geheimhaltungsstufe "Nato Restricted" entspricht in etwa dem hiesigen Niveau "VS - Nur für den Dienstgebrauch". Hierzulande verzeichnet Blackberry unter anderem mit einer gemeinsam mit Secusmart entwickelten Version des "Merkelphones" auf Basis der Modelle "Z10" und "Q10" gute Erfolge. Laut Secusmart nutzen bereits insgesamt 23 Behörden die SecuSuite for BlackBerry 10, das beinhaltet Bestellungen von mehr als 1.200 abhörsicheren Smartphones.

Und auch sonst kämen die schlechten Nachrichten zu einer Unzeit für Blackberry, befindet Sebastian Frechen, Leiter Marketing/Business Development bei der T-Systems-Tochter Orbit IT Solutions, berichtet. Es gebe viele Kunden, die kurz vor dem Schwenk auf Blackberry 10 standen und jetzt verharrten. Wie er aus Blackberry-Kreisen erfahren habe, sollen ansonsten die Absätze in Deutschland, auch im Business-Umfeld, noch nicht so stark zurückgehen wie anderswo.

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