Anwender ohne Notfallplan

Sicherheitsstandards für Mobil-IT fehlen

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.

Was Datenverluste angeht, erklärt eine Zweidrittel-Mehrheit (66 Prozent), es habe bisher keinen Vorfall gegeben. 27 Prozent berichten von einem bis fünf Fällen von Datenverlust und sechs Prozent von noch mehr Fällen.

Weitere Ergebnisse der Studie beziehen sich auf private Endverbraucher. Drei von vier der rund 1.000 Befragten (75 Prozent) fühlen sich im Internet nach eigenem Bekunden bedroht.

Angst haben sie vor allem vor einer Infektion ihres Rechners mit MalwareMalware (62 Prozent) und vor Ausspähung oder illegaler Nutzung ihrer persönlichen Daten (45 Prozent). 35 Prozent fürchten Betrug beim Online-Banking und 31 Prozent beim Online-Einkauf. Alles zu Malware auf CIO.de

Die Folgen: 42 Prozent der Privatverbraucher verschicken wichtige Dokument lieber per normaler Post und nicht als Mail. 25 Prozent verzichten auf Online-Banking und 21 Prozent auf Online-Shopping. Eine große Mehrheit von 77 Prozent der Befragten findet, der Staat solle den Verbraucherschutz im Internet mehr oder deutlich mehr stärken.

Die wichtigste Währung: Vertrauen

Insgesamt erklären die privaten Verbraucher das Thema Vertrauen zu einem wichtigen Faktor für den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens. Für negative Schlagzeilen sorgte in dieser Hinsicht kürzlich die Allianz. Ein von der Münchener Versicherung beauftragter Detektiv hatte der Presse vertrauliche Kundendaten zugespielt.

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