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Kooperation mit KPMG und Pegasystems

Siemens entwickelt Beschaffungsprozess

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Siemens hat gemeinsam mit KPMG und Pegasystems einen Purchase-to-Pay-Service entwickelt. Diesen will der Konzern selbst nutzen und verkaufen.
Siemens hat einen neuen Purchase-to-Pay (P2P)-Prozess entwickelt und will diesen auch vermarkten.
Siemens hat einen neuen Purchase-to-Pay (P2P)-Prozess entwickelt und will diesen auch vermarkten.
Foto: servickuz - shutterstock.com

Der Münchner Konzern SiemensSiemens hat in Kooperation mit dem Berater KPMG und dem Software-Anbieter Pegasystems einen neuen Beschaffungsvorgang (Purchase to pay, P2P) entwickelt. Siemens will den Service zum einen firmenweit selbst implementieren und zum anderen verkaufen. Die neue, vollständig integrierte Plattform soll betriebliche Abläufe automatisieren, dadurch Kosten senken und die Anwender agiler machen. Die Lösung arbeitet mit Business Process ManagementBusiness Process Management (BPM), Robotic Process Automation (RPA) und Low-Code-Entwicklung. Top-500-Firmenprofil für Siemens Alles zu Business Process Management auf CIO.de

Siemens startete das Projekt 2019. Der Konzern operierte über seinen gesamten Beschaffungsprozess hinweg mit rund 80 Enterprise-Resource-Planning-Anwendungen (ERPERP) und 40 Subsystemen. Diese sollten durch eine zentrale Plattform abgelöst werden. Zunächst zog Siemens KPMG hinzu. Nach einer Marktanalyse entschieden sich die Partner für die Plattform von Pegasystems, da sie flexibel sei und komplexe Prozesse End-to-End abbilden könne. Alles zu ERP auf CIO.de

Globale Shared-Service-Strategie

"Für uns ist die Etablierung dieses neuen P2P-Prozesses ein weiterer wichtiger Schritt im Hinblick auf die globale Umsetzung unserer Shared-Service-Strategie", erklärt Kai-Eberhard Lueg, COO Siemens Global Business Services und Head of GBS P2P. Shared Services heißt, dass alle Mitarbeiter als Basis eines modernen Arbeitsplatzes und einer "Flexible Workforce" einheitliche Benutzeroberflächen und Tools erhalten.

Marcus Rohrbach, Lead Partner von KPMG, sagt über die geplante Vermarktung: "Für den neuen Service, der die komplexe Siemens-Welt integrieren kann, sehen wir große Vermarktungschancen auch bei anderen Unternehmen, die einen entscheidenden Schritt in der DigitalisierungDigitalisierung ihrer Geschäftsprozesse machen wollen." Alles zu Digitalisierung auf CIO.de

Der Mischkonzern Siemens legt seine Schwerpunkte auf Technologie und Elektrotechnik. Das Unternehmen betreibt 125 Standorte in Deutschland und ist in 190 Ländern vertreten. KPMG zählt zu den führenden Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen und ist in Deutschland mit über 12.300 Mitarbeitern an 25 Standorten präsent.

Siemens/KPMG | P2P-Prozess
Branchen: IndustrieIndustrie
Use Case: gemeinsames Entwickeln und Vermarkten eines Beschaffungsprozesses (P2P)
Produkt: integrierte Pega-Plattform
Dienstleister: Pegasystems Top-Firmen der Branche Industrie

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