Beispiele für den erfolgreichen KI-Einsatz

So gelingt auch Ihnen der Einstieg in die KI-Nutzung

13.03.2020
Anzeige  Künstliche Intelligenz (KI) macht Unternehmensprozesse effizienter, entlastet Mitarbeiter, sorgt für bessere Entscheidungen und höhere Kundenzufriedenheit. Dennoch scheuen viele CIOs die Komplexität und Kosten, die mit KI-Projekten häufig in Zusammenhang gebracht werden. Drei Beispiele zeigen, dass solche Befürchtungen unbegründet sind.

Machine Learning und Künstliche Intelligenz (KI) haben in den vergangenen Jahren in immer mehr Unternehmensbereiche Einzug gehalten. Lernende Algorithmen und neuronale Netze kommen in virtuellen Assistenten und Chatbots zum Einsatz, erkennen Muster in großen Datenmengen und sagen zuverlässig voraus, wann eine Maschine gewartet werden muss. Sie klassifizieren Texte und Bilder, schlagen Kunden Produkte, Filme oder Musikstücke vor und unterstützen Vertriebsmitarbeiter, Marketingexperten oder Call-Center-Agenten bei der Entscheidungsfindung, um nur einige der Einsatzgebiete zu nennen.

KI muss nicht kompliziert sein.
KI muss nicht kompliziert sein.
Foto: Axon

Viele CIOs scheuen aber noch davor zurück, eigene Lösungen zu entwickeln, um KI optimal in die unternehmenseigenen Geschäftsprozesse integrieren zu können. Das ist durchaus verständlich, denn laut Analystenberichten ist das Risiko des Scheiterns hoch. Das Beratungsunternehmen Gartner schätzt beispielsweise, dass bis 2022 nur 15 Prozent aller KI-Projekte im IoT-Umfeld erfolgreich sein werden. Bei einer Umfrage des Analystenhauses IDC gaben die meisten Teilnehmer an, Schwierigkeiten in der Umsetzung von KI-Projekten zu haben. Bei einem Viertel der Befragten betrug die Misserfolgsquote bis zu 50 Prozent.

Dieselbe Studie zeigt aber auch deutlich, dass ein Scheitern nicht sein muss, wenn KI-Projekte mit der Unterstützung ausgewiesener Experten richtig durchgeführt werden. "Unternehmen, die KI richtig einsetzen, werden ihre Kundenbeziehungen verbessern, die Innovationsrate steigern, Wettbewerbsfähigkeit und Gewinn erhöhen sowie ihre Mitarbeiter produktiver machen", sagt Ritu Jyoti, Program Vice President, Artificial Intelligence Strategies bei IDC und Verfasserin der Studie.

Wie Unternehmen KI erfolgreich nutzen

Der erfolgreiche Einstieg in die KI-Welt muss weder teuer noch aufwendig sein, wie die folgenden drei Beispiele zeigen:

- 99,99 Prozent Zeitersparnis durch KI: Rund 13 Stunden pro Tag verbrachten die Mitarbeiter einer Versicherung damit, Fragen und Angebotskalkulationen unabhängiger Makler zu sichten, zu kategorisieren und an die zuständigen Spezialisten weiterzuleiten. Für ihre eigentliche Aufgabe, die Betreuung der Makler, blieb kaum Zeit, Fehler und lange Bearbeitungszeiten häuften sich. Das führte zu Unzufriedenheit bei allen Beteiligten. Gemeinsam mit Experten von Microsoft erarbeitete der Fachbereich "Vertrieb und Services" ein Konzept, um den Zuordnungsprozess zu automatisieren. Im ersten Schritt wurde das Microsoft Dynamics 365 Service Management eingeführt, unterstützt von Azure Machine Learning. Daraufhin wurde die KI trainiert, um eingehende Anfragen zuverlässig klassifizieren und zuordnen zu können. Der Arbeitsaufwand ließ sich so von 13 Stunden pro Tag auf vier Sekunden reduzieren - eine Zeitersparnis von mehr als 99,99 Prozent! Die Mitarbeiter können sich nun auf die Betreuung der Makler konzentrieren, statt ihre Zeit mit Routineaufgaben zu verschwenden.

- Lebensrettende Algorithmen: In der Medizin entscheiden oft Stunden oder gar Sekunden über das Leben eines Patienten. Häufig ist das medizinische Personal durch die manuelle Bearbeitung, Klassifizierung und Zuordnung von Gesundheitsakten, Laborbefunden und Diagnosen überlastet und kann in kritischen Situationen nicht so schnell agieren, wie es eigentlich nötig wäre. Auch hier lässt sich durch den Einsatz von Microsoft Dynamics 365 und KI eine wesentliche Verbesserung und Beschleunigung der Prozesse erreichen. Ein Unternehmen aus dem Life-Science-Bereich konnte so die Bearbeitung von Dokumenten erheblich beschleunigen. Eingehende Anfragen wurden mit Unterstützung der KI klassifiziert, automatisch priorisiert und direkt an den zuständigen Mitarbeiter weitergeleitet. Solche Arbeitserleichterungen führen nicht nur zu höherer Mitarbeiter- und Patientenzufriedenheit, sondern auch zu einer besseren Gesundheitsvorsorge.

- Mehr Zeit für das Ehrenamt: Seit der EU-weiten Vereinheitlichung des Steuerrechts ist die Abrechnung von Aufwandsentschädigungen für ehrenamtlich Tätige eine Herausforderung. Eine Landeskirche wollte diese Aufgabe nicht auch noch den freiwilligen Helfern aufbürden und entwickelte gemeinsam mit Microsoft eine mobile App, die Bedienstete und ehrenamtliche Mitarbeiter bei der Abrechnung unterstützt. Sie basiert auf Dynamics 365, den Azure Cognitive Services und den Microsoft Bot Frameworks. Der KI-Bot begleitet Mitarbeiter und Freiwillige durch ein Projekt und stellt die richtigen Steuerfragen. Dies entlastet Pfarrer und Gemeindemitglieder von Verwaltungsaufgaben und sichert eine steuerlich korrekte Abrechnung.

Werden Sie genauso erfolgreich - mit der AI Factory for BizApps

Allen drei Projekten ist eines gemeinsam: Sie wurden im Rahmen der "AI Factory for BizApps" entwickelt, einem Programm, das von Microsoft entwickelt wurde.

Der AI-Factory-Prozess besteht aus vier Stufen:

1. Innovation-Workshop. Zunächst einmal sammeln die Beteiligten Ideen und entwickeln individuelle Lösungsansätze. Ein Microsoft Entrepreneur achtet als Moderator darauf, dass sich die gefunden Lösungswege auch wirklich auf den betroffenen Fachbereich anwenden lassen. Es geht nicht um technische Spielereien, sondern darum, echten Mehrwert für das Unternehmen zu generieren.

2. Experience-Lab. Im zweiten Schritt werden die Ideen, die im ersten Schritt entwickelt wurden, in konkrete Lösungsvorschläge umgesetzt und im Unternehmen präsentiert.

3. Proof-of-Concept. Während der fünftägigen Proof-of-Concept-Phase erarbeiten die Teilnehmer gemeinsam mit Vertretern von Microsoft ein Konzept für den Fachbereich, das realistisch und umsetzbar ist. Zum Proof-of-Concept gehört auch ein Proof-of-Value, das heißt, das Konzept muss auch einen geschäftlichen Mehrwert bieten.

4. Implementierung und Nutzung. Schließlich wird die Lösung auf Basis des erarbeiteten Konzepts eingeführt. Sie kann ein Jahr lang zum Festpreis genutzt werden.

Preiswerter Einstieg in die KI-Nutzung

Die AI Factory for BizApps zeigt, dass die Entwicklung und Umsetzung von KI-Projekten nicht teuer sein muss. Kunden zahlen lediglich die Lizenzkosten für die Umsetzung und Nutzung ihrer individuellen Lösung. Die Kosten für Innovation-Workshop, Experience-Lab und Proof-of-Concept übernimmt Microsoft-Partner aXon.

Eine Anmeldung zum AI-Factory-for-BizApps-Programm ist nur noch bis Ende Juni 2020 möglich. Hier geht es zur Anmeldung.

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