Strategien


6 Gartner-Tipps für Firmen

Social Media zum Scheitern verurteilt



Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.
Schon verloren hat, wer sich bei der Social Media Einführung nur auf das Implementieren von Technik konzentriert. Eine Gartner-Studie zeigt, wie wichtig kollektive Verhaltensweisen beim Thema Social Web sind und wie man sie richtig nutzt.

Laut dem IT Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Gartner sind viele Bemühungen um Social MediaSocial Media zum Scheitern verurteilt. Den Grund sehen die Analysten darin, dass einige Unternehmen es nicht verstehen, Social Media einzusetzen, um sich kollektive Verhaltensweisen nutzbar zu machen. Alles zu Social Media auf CIO.de

Mit Beziehungsmanagement lassen sich Kunden stärker einbinden.
Mit Beziehungsmanagement lassen sich Kunden stärker einbinden.
Foto: Michael Brown - Fotolia.com

Über einen Zeitraum von zehn Monaten hat Gartner Daten gesammelt und 200 erfolgreiche Social Media-Aktivitäten analysiert. So wollte man herausfinden, wie kollektive menschliche Verhaltensweisen einen geschäftlichen Mehrwert erzielen können. Wie jede andere Technologie betrachtet das Marktforschungsunternehmen Social Media Technologien als Tools. Resultate für das Unternehmen hängen davon ab, wie diese Tools von den Menschen genutzt werden.

Bei ihren Untersuchungen haben sich die Analysten auf sechs kollektive Verhaltensweisen konzentriert:

1. Kollektive Intelligenz: Diese Verhaltensweise eignet sich für all diejenigen Unternehmen, die kollaborativer arbeiten möchten - zum Beispiel bei der Auslieferung eines Produkts, beim Kundendienst oder beim Wissensmanagement. Als Social Media Tool bieten sich in diesem Fall Wikis und Blogs an.

2. Expertise finden und so wertvolles Wissen und Inhalte aus der Masse filtern: Diese kollektive Verhaltensweise empfehlen die Experten Firmen, die die Effektivität ihrer Sales-Abteilung steigern möchten. Dann wird zum Beispiel mit Hilfe eines CRM-Systems eine kleine Gruppe an Kunden identifiziert, die das Unternehmen dabei unterstützen ein Produkt oder ein Angebot weiterzuentwickeln. Ein bekanntes Beispiel ist das Connect + Develop-Programm von Procter & Gamble. Hier gibt die Forschungs- und Entwicklungsabteilung schwierige Aufgaben an Experten aus der Masse weiter.

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