IT-ler im Zwist mit Marketing-Abteilungen

Social Software zwischen Mythos und Mogelpackung

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.

Vielleicht nicht die schlechteste Haltung. Hans-Joachim Popp, CIO beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, gibt zu Bedenken, dass Blogs zum Beispiel noch nicht industrietauglich sind und dramatische Folgen haben können: "Für ein Unternehmen wird die richtige Information in falschen Händen leicht zur Existenzbedrohung." Popps Fazit: Social Software brauche viel "IT-Sozialarbeit".

Das Märchen von der Kostenfreiheit

Und auf Netzeitung.de hat der Medientheoretiker Geert Lovink schon Anfang vorigen Jahres eine Enttarnung des Kostenfreiheitsmythos gefordert. Lovink sagt: "Es ist erstaunlich, wie verbreitet die Idee ist, im Netz sei alles umsonst. Die Herstellung und Weiterführung der Websites kosten Geld. Es gibt Programmierer, Designer, Hardware, Bürokosten. Irgendwie muss das alles doch bezahlt werden."

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