Strategien


Studie der TU München

Software-Entwickler ignorieren Standards

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.

Bessere Noten vergeben nur 15 Prozent. Schlechtere Bewertungen verteilen 18 Prozent.

Manfred Broy, Informatik-Professor an der TU München, kommentiert: "Offensichtlich genügen die jetzigen Normen nicht. Die Unternehmen vertrauen stärker ihren eigenen Modellen." Und weiter: "Die bestehenden Standards sind zu starr, sie lassen sich zu wenig auf die individuellen Notwendigkeiten anwenden."

TU München wirbt für eigenes Qualitätsmodell

Das will Broy ändern. Darum dient die Studie nicht nur der hehren Wissenschaft, sondern der Professor trommelt für sein Projekt Quamoco: Gemeinsam mit Industrieunternehmen erarbeitet das Projekt selbst ein Qualitätsmodell, das "leicht auf unternehmensspezifische Bedürfnisse anpassbar sein wird", wie Broy verspricht. Ehrgeiziges Ziel: Das Etablieren eines neuen, allgemein akzeptierten Standards.

Mit im Boot sitzen SAPSAP, Siemens, Capgemini sd&m und Itestra. Außerdem arbeitet das Fraunhofer-Institut für experimentelles Software-Engineering mit. 2012 soll das Projekt abgeschlossen sein. Alles zu SAP auf CIO.de

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