IT-Softwaremarkt

Software-Firmen legen acht Prozent zu

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.

Eines springt schon beim ersten Blick auf die Liste ins Auge: Während die Inlandsumsätze mit einem Plus von durchschnittlich 1,5 Prozent vor sich hindümpeln, schossen die Umsätze mit Kunden im Ausland durchschnittlich um 31,5 Prozent in die Höhe.

Das erklärt sich bei einer Analyse von nur zehn Unternehmen aus der geringen Gesamtzahl. Denn es sind wiederum lediglich die "Minus-Kandidaten" Beta Systems Software und SoftM Software & Beratung, deren Ergebnisse den Schnitt herunterziehen. Die anderen acht haben im Inland zugelegt oder mindestens stagniert.'

Mittelständische Software-Anbieter gehen optimistisch in die Zukunft

Was die nahe Zukunft angeht, zeigen sich die zehn untersuchten Firmen insgesamt optimistisch. In diesem Jahr erwarten sie ein Umsatzplus von 10,7 Prozent. Für den Zeitraum bis 2013 rechnen sie mit einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 11,9 Prozent.

Dieser Optimismus spiegelt sich allerdings nicht in den Mitarbeiterzahlen. Die sind zwar, alle zehn Firmen zusammengenommen, von 6524 um 4,3 Prozent auf 6955 gestiegen. Allerdings hat jedes zweite Unternehmen Personal abgebaut.

Dabei sind auch die Belegschaften der zehn Mittelständler extrem unterschiedlich: Während Spitzenreiter Mensch und Maschine SE seine knapp 213 Millionen Euro mit nur 327 Mitarbeitern erwirtschaftet hat, beschäftigt die Nummer zwei, die CompuGroup Holding, 1800 Arbeitnehmer. Diese Diskrepanz kommt zustande, wenn ein Spezialist für die Fertigungsindustrie (Mensch und Maschine) mit einem Anbieter für Arztpraxen und Kliniken verglichen wird, der einen ganz anderen Vertriebsstab braucht.

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