Strategien


Gartner-Trend "Gamification"

Spielen macht Mitarbeiter innovativ

Andrea König ist PR-Beraterin bei Mann beißt Hund - Agentur für Kommunikation GmbH und freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.

Schnelleres Feedback: Im Beruf muss man häufig lange auf Feedback warten, manchmal erhält man es sogar nur in den jährlichen Mitarbeitergesprächen. Durch Gamification ist ein deutlich schnelleres Feedback möglich, sagen die Analysten.

CIOs bauen Spiel-Umgebung für Enterprise-Architekten

Klare Ziele und Spielregeln: Im spielerischen Bereich herrschen - ganz anders als im Beruf - klare Regeln und Zielsetzungen. So wissen Spieler ganz genau, was sie tun müssen, um ans Ziel zu kommen.

Eine fesselnde Geschichte: Im Spiel wird eine fesselnde Geschichte eingesetzt, damit die Spieler sich aktiv beteiligen und daran arbeiten, ihre Ziele zu erreichen.

Herausfordernde, aber machbare Aufgaben: Herausforderungen gibt es auch im Berufsleben viele, doch häufig erscheinen sie riesig und langwierig. Im Spielebereich trifft man auch auf viele Herausforderungen, doch sie sind in kürzerer Zeit lösbar. So bleibt das Engagement der Spieler erhalten.

Die Analysten sind der Meinung, dass CIOs, IT-Planer und Enterprise Architekten den Trend Gamification nicht verschlafen dürfen. Lieber sollten sie sich daran beteiligen, Möglichkeiten für spielerische Elemente im Unternehmen zu erschließen. Von Gamification können interne IT-Prozesse genauso profitieren wie andere Fachbereiche. Michelin beispielweise hat im Spiel Second Life einen Trainingsbereich für Enterprise-Architekten eingerichtet.

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