Strategien


Applikationsportfolios managen

Standard-Preismodelle taugen nicht

Das ideale Kostenmodell für Applikationen

Ein Applikationskostenmodell, das die Realität in einer IT-Abteilung tatsächlich widerspiegelt, sollte aus drei Säulen bestehen, die gemeinsam die Ziele unterstützen:

  • Gesamtfestpreis für das gesamte Applikationsportfolio als Summe der Basispreise pro Applikation auf der Grundlage von deren individuellen Eigenschaften (wie Komplexität und Stabilität).

  • Preiskategorien zur Festlegung der Bandbreite der Basispreise; diese werden dann zur Preisgestaltung für jede neue Applikation innerhalb dieses Bereichs verwendet.

  • Multiplikationsfaktoren für verschiedenen Service-Bedingungen (z.B. Doppelschichten, Support an Wochenenden,....); diese Faktoren entkoppeln die Service-Bedingungen von den Eigenschaften der Applikationen.

Ein solches Kostenmodell sollte sehr sorgfältig konzipiert werden, da es die Grundlage für die gesamte zukünftige Vertragsgestaltung und das Kostenmanagement bildet. Bevor ein Unternehmen in den Dialog mit einem Service Provider tritt oder gar einen Vetragsabschluss erwägt, sollte es seine Hausaufgaben erledigt haben. Dazu zählen etwa die frühzeitige Analyse des Applikationsportfolios sowie die Festlegung der finanziellen Grundlagen.

Einige Fortune 500-Unternehmen haben bereits die ersten Schritte zur Einführung eines solchen Applikationskostenmodells getan, indem sie die Dienste externer Sourcing-Berater in Anspruch genommen haben, und die Ergebnisse sind ermutigend.

Ein europäisches Unternehmen hat ein solches Modell bereits für 30 Prozent seines gesamten Applikationsportfolios umgesetzt. Es hat die vergangenen drei Jahre sehr genau betrachtet, um die einzelnen Parameter auf seinen Bedarf abzustimmen und befindet sich jetzt mitten in der Einführung des entwickelten und abgestimmten Modells für den Rest der Applikationen.

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