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Verteiltes Arbeiten im Allianz-Startup

Hybrides Arbeitsmodell vorstellbar

Alexandra Mesmer war bis Juli 2021 Redakteurin der Computerwoche, danach wechselte sie zu dem IT-Dienstleister MaibornWolff, wo sie derzeit als Head of Communications arbeitet.
AZ Digital Health wurde 2019 als Startup im Allianz-Konzern gegründet. ­Geschäftsführer Stephan Nawracki und Product Owner Robert Finke berichten im CIO-Interview, wie sie verteiltes Arbeiten organisieren, ohne dass der ­Projektfortschritt unter den veränderten Arbeitsbedingungen leidet.
Robert Finke hat Wirtschaftsinformatikan der TU München studiert und agiert im ­Allianz-Startup als Product Owner an der Schnittstelle zwischen Business und IT. ­Finke stieß sechs Wochen vor dem Lockdown zur Allianz und ist froh, dass er alle Kollegen noch live kennenlernen durfte und sich selbst ins Team hineinfinden konnte.
Robert Finke hat Wirtschaftsinformatikan der TU München studiert und agiert im ­Allianz-Startup als Product Owner an der Schnittstelle zwischen Business und IT. ­Finke stieß sechs Wochen vor dem Lockdown zur Allianz und ist froh, dass er alle Kollegen noch live kennenlernen durfte und sich selbst ins Team hineinfinden konnte.
Foto: Robert Finke

CIO.de: Herr Finke, Sie sind erst im Februar 2020 zu AZ Digital Health gestoßen, sechs Wochen später mussten alle von zuhause aus arbeiten. Wie haben Sie diese Umstellung erlebt?

Robert Finke: Ich bin froh, dass ich noch genügend Zeit hatte, um alle Kollegen kennenzulernen und mich in das Team hineinzufinden. Besonders als Product Owner ist es wichtig, eine gute Beziehung zu allen Teammitgliedern aufzubauen und zu verstehen, was ihre individuellen Arbeitsstile sind. So bevorzugen manche Kollegen regelmäßige Abstimmungen, wohingegen andere mehr Freiheiten fordern. Wir haben schon vorher agil und zum Teil remote gearbeitet und konnten diese Erfahrungen hervorragend in die neue Arbeitsweise einbringen. Das hat dazu geführt, dass wir uns in der jetzigen Situation mit Corona nur wenig umstellen mussten.

CIO.de: Herr Nawracki, die AZ Digital Health hat sich zum Ziel gesetzt, die Allianz im Krankenversicherungsbereich zu digitalisieren. Das ist auch ohne Corona schon ein ehrgeiziges Unterfangen.

Stephan Nawracki hat 2019 zusammen mit Birgit König das Startup AZ Digital Health im Allianz-Konzern gegründet. Vorher war er Bereichsleiter in der Allianz Private Krankenversicherung. Seit Mitte März agieren die Mitarbeiter überwiegend von zuhause aus, Nawracki hat den Übergang vom Büro ins Home Office als reibungslos erlebt.
Stephan Nawracki hat 2019 zusammen mit Birgit König das Startup AZ Digital Health im Allianz-Konzern gegründet. Vorher war er Bereichsleiter in der Allianz Private Krankenversicherung. Seit Mitte März agieren die Mitarbeiter überwiegend von zuhause aus, Nawracki hat den Übergang vom Büro ins Home Office als reibungslos erlebt.
Foto: Allianz

Stephan Nawracki: Wir wollen die Allianz-Gesellschaften im Bereich der Krankenversicherungen mit der DigitalisierungDigitalisierung unterstützen. In der Tat, unser Vorhaben ist komplex, da wir dabei mit einer Vielzahl von Gesellschaften in unterschiedlichen Ländern kooperieren, in denen die Allianz eine Krankenversicherung anbietet. Zusammen entwickeln wir digitale Lösungen zur Optimierung der Abläufe in unseren VersicherungenVersicherungen, die einen Mehrwert für unsere Kunden und die Allianz gleichermaßen bieten können. Herausfordernd sind die unterschiedlichen Märkte und Marktbesonderheiten in den Gesundheitssystemen, die wir im Blick behalten müssen. Alles zu Digitalisierung auf CIO.de Top-Firmen der Branche Versicherungen

CIO.de: Hat die Zusammenarbeit mit den Allianz-Gesellschaften in den anderen Ländern während der Corona-Epidemie gelitten?

Stephan Nawracki: Die Kommunikation kann nicht unabhängig von den Lebensumständen funktionieren, insbesondere wenn Länder wie Brasilien sehr stark von Covid-19 betroffen sind. Dennoch hat sich der neue Arbeitsalltag schnell etabliert, und die Kommunikation funktioniert mittlerweile reibungslos.

Robert Finke: Durch die internationale Zusammenarbeit mit den anderen Gesellschaften hatten wir schon vorher viel mit Videokonferenzen gearbeitet. Dabei hat es auch immer sehr geholfen, ein Bild des Anderen zu sehen. Ein Telefonat hat da nicht denselben Effekt.

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