Fatale Selbsteinschätzung

Stress gilt als Statussymbol

Meridith Levinson ist Autorin unserer US-Schwesterpublikation CIO.com.


Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.

Wie der Rang den Stress bestimmt

Der Neurobiologe Sapolsky hat herausgefunden, dass wir - einmal gestresst - selten zur Ruhe kommen. Ist eine Deadline erreicht, finden wir etwas Neues, für das wir unsere Stresshormone ausschütten.

Der Wissenschaftler hat außerdem herausgefunden, dass unser sozialer und beruflicher Rang unseren Stress-Level mitbestimmen. Diese Folgerung leitet er vom Verhalten der Paviane ab. Er entdeckte, dass die Paviane der unteren Hierarchieebene gestresster waren als die der oberen. Sapolsky führt das darauf zurück, dass die Höherstehenden mehr Freizeit haben. Einen Teil ihrer freien Zeit verbringen die Paviane der oberen Hierarchieebene damit, die der unteren zu pisacken. Ein Grund für deren hohen Stress-Level.

In den Kommentaren zum Artikel berichten CIO-Leser von ihrem persönlichen Stress und davon, wie sie ihn in den Griff bekommen. Die Ratschläge eines Lesers: Sich selbst immer sich an die erste Stelle setzen und endlich lernen, "Nein" zu sagen. Bei ihm habe es Wunder gewirkt.

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