Finance IT


Sanctions Screening

SWIFT bietet neuen Compliance-Service

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Die Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication (SWIFT) bietet Banken einen neuen Service zur Verbesserung von Compliance an. Das sogenannte Sanctions Screening soll einen Filter bereitstellen, der Nachrichten mit Sanktionslisten abgleicht.

Banken sollen sich das Einhalten regulatorischer Pflichten erleichtern können. Das verspricht jedenfalls die Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication (SWIFT) mit Sitz im Belgischen La Hulpe. Die Gesellschaft bietet jetzt einen "Sanctions Screening"-Service an.

Hinter dem Kürzel SWIFT steckt eine internationale Genossenschaft der Banken, die 1973 gegründet wurde und ein Telekommunikationsnetz für den Nachrichtenaustausch zwischen ihren Mitgliedern betreibt. Im Aufsichtsrat der Genossenschaft sind die Notenbanken Belgiens, Deutschlands, Frankreichs, Großbritanniens, Italiens, Japans, Kanadas, der Niederlande, Schwedens und der Vereinigten Staaten vertreten. Nach eigener Darstellung laufen heute im Schnitt 16 Millionen SWIFT-Nachrichten pro Tag durch das Netz.

Die Nutzer des neuen Services können SWIFT-FIN-Nachrichten an die zentralisierte Screening-Anwendung übermitteln. Die Anwendung soll die Nachrichten in Echtzeit filtern und mit Sanktionslisten der jeweiligen Bank abgleichen.

Findet der Filter einen "Treffer", erhält die Bank eine Warnung. Sie kann dann entscheiden, ob SWIFT die Nachricht freigeben, zurückhalten oder kennzeichnen soll.

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