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Rechenzentrum

Thyssenkrupp Steel baut Edge Data Center



Johannes Klostermeier ist ein freier Journalist aus Berlin. Zu seinen Spezialgebieten zählen unter anderem die Bereiche Public IT, Telekommunikation und Social Media. Auf cio.de schreibt er über CIO Auf- und Aussteiger.
Mit der Digitalisierung steigt die Nachfrage nach schnell verfügbaren Daten nahe dem Entstehungsort, was zusätzliche Rechenleistung, kurze Latenzzeiten bei der Datenbereitstellung sowie eine unterbrechungsfreie Datenverfügbarkeit und systemweite Sicherheit erfordert.
Produktionsnahe Rechenleistung mit standardisierten Datacenter-Containern von Rittal.
Produktionsnahe Rechenleistung mit standardisierten Datacenter-Containern von Rittal.
Foto: thyssenkrupp

Der Stahlhersteller thyssenkrupp Steel mit Sitz in Duisburg hat den Systemanbieter Rittal aus Herborn mit der Lieferung von Edge Data Center Containern beauftragt. Eine neue IT-Infrastruktur von Rittal soll nun das Unternehmen bei der DigitalisierungDigitalisierung produktionsnaher Prozesse unterstützen. Alles zu Digitalisierung auf CIO.de

Bei thyssenkrupp Steel sei die Digitalisierung ein wesentlicher Teil der Unternehmensstrategie. Heute gestalte das Unternehmen seine Abläufe bereichsübergreifend in End-to-End-Prozessen, die anfallenden Daten bildeten die Grundlage für Entscheidungsfindung, Analytik und Vorhersage.

Rittal liefert modulare Rechenzentren, die bei dem Stahlhersteller produktionsnah aufgestellt werden. Erste Container wurden bereits 2017 geliefert, die Installation der neuen Systeme soll bis Ende 2019 erfolgen. Die Rittal Data Center Container (RDCC) sind mit vorkonfigurierten Komponenten für Kühlung oder Stromversorgung ausgestattet, die einen risikofreien und raschen Aufbau der Infrastruktur ermöglichten.

Für IoT-Szenarien

"IoT-Szenarien effizient und sicher unterstützen". Michael Kranz, CIO von thyssenkrupp Steel.
"IoT-Szenarien effizient und sicher unterstützen". Michael Kranz, CIO von thyssenkrupp Steel.
Foto: Thyssen-Krupp

"Die im Rahmen der Partnerschaft mit Rittal entstandenen Edge-Rechenzentren stellen wir direkt an unseren Produktionsstandorten auf und können damit zusätzlich auch IoT-Szenarien effizient und sicher unterstützen", sagte Michael Kranz, CIO bei thyssenkrupp Steel. "Die Rittal Data Center Container sind ein wesentlicher Baustein in unserem ganzheitlichen Sicherheitskonzept und erfüllen unsere Anforderungen nach höchsten Sicherheitsstandards."

Edge-Rechenzentren mit Cloud-Anbindung

Die IT-Container arbeiten als Edge-Rechenzentren inklusive Cloud-Anbindung. Denn: Mit der Digitalisierung steigt die Nachfrage nach schnell verfügbaren Daten nahe dem Entstehungsort und dies erfordert zusätzliche Rechenleistung, kurze Latenzzeiten bei der Datenbereitstellung sowie eine unterbrechungsfreie Datenverfügbarkeit und systemweite Sicherheit.

Thyssenkrupp Steel Europe produziert Flachstahl

Thyssenkrupp Steel Europe gehört zu den führenden Anbietern von Qualitätsflachstahl. Das Unternehmen produziert mit rund 27.000 Mitarbeitern Stahlprodukte für Anwendungen in verschiedensten Industriezweigen. Kundenspezifische Werkstofflösungen und Dienstleistungen rund um den Werkstoff Stahl ergänzen das Angebot.

thyssenkrupp Steel | Edge Data Center

Branche: StahlindustrieStahlindustrie
Zeitrahmen: November 2016 - TBD
Mitarbeiter: thyssenkrupp Steel Europe: CIO Michael Kranz, Thomas Jahn, Head of Smart Factory, Stefan Willing, Technischer Projektleiter; Rittal: Michael Nicolai, Vertriebsleiter IT Deutschland; Helmut Nonn, Systemingenieur, Michael Peter, Projektleiter
Aufwand: Millionenprojekt, Projektlaufzeit bisher zwei Jahre
Produkte: Modulare, vorkonfigurierte Edge-Rechenzentren im Rittal Data Center Container inklusive Stromversorgung und Klimatisierung
Dienstleister: Rittal
Einsatzort: Standorte in Deutschland
Internet: www.thyssenkrupp-steel.com Top-Firmen der Branche Industrie

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