Drucker-Management scheitert an Büro-Praxis

Tintenstrahler sind nicht totzukriegen

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.

Das mag damit zusammenhängen, dass im Büro auch Privates ausgedruckt wird. Rund jeder Fünfte (22 Prozent) druckt bis zu zehn Seiten pro Woche für sich selbst aus, bei weiteren 25 Prozent sind es zehn bis 30 Seiten. Nur 16 Prozent der Umfrageteilnehmer erklären, die Geräte nie privat zu nutzen.

Ein weiteres Ergebnis der Studie: Angestellte verwenden Multifunktionsgeräte vor allem zum Drucken (100 Prozent), Kopieren (84 Prozent) und Scannen (64 Prozent). Gefaxt wird nur noch von 56 Prozent. Das sieht bei Freiberuflern/Selbstständigen anders aus: Von ihnen nutzen 70 Prozent auch die Fax-Funktion.

Scannen hat sich durchgesetzt, Direktdruck noch nicht

Stichwort Scannen: 53 Prozent der Angestellten arbeiten mit der Scan-to-PDF-Funktion und 47 Prozent mit Scan-to-Folder. Scan-to-Email nutzen dagegen erst 36 Prozent. Direktdruck-Funktionen, also das Einlesen und Drucken direkt von Speicherkarte oder USB-Stick, wählen erst 15 Prozent der befragten Angestellten.

Für die "Printerumfrage 2008" hat der Marktforscher Dokulife im Auftrag des Herstellers Brother rund 7.000 Leser von IT-Zeitschriften befragt. Unter ihnen sind 2.400 Angestellte.

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